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Der Ethereum-Kurs ist im vergangenen Monat um 43 Prozent gestiegen, wodurch sich die Kryptowährung in den letzten Tagen um die 4.300 US-Dollar bewegt hat.
Dieser Anstieg veranlasst kurzfristige Anleger dazu, Gewinne mitzunehmen, während der Markt gespalten bleibt, ob ein Ausbruch auf neue Höchststände bevorsteht.
Ethereum-Anleger realisieren Gewinne
Der jüngste Preisanstieg hat dazu geführt, dass die überwiegende Mehrheit aller Ethereum-Inhaber im Plus liegt.
Laut dem Analyseunternehmen Sentora sind mittlerweile 97 Prozent der Ethereum-Adressen „in the money“ – das heißt, der durchschnittliche Kaufpreis dieser Adressen liegt unter dem aktuellen Marktpreis.
Daten der On-Chain-Analyseplattform Glassnode zeigen, dass kurzfristige Anleger derzeit einen großen Teil der realisierten Gewinne ausmachen. Im Sieben-Tage-Durchschnitt werden täglich rund 475 Millionen Euro an Gewinnen mitgenommen.
Das sind immer noch 39 Prozent weniger als auf dem Höhepunkt des Vormonats, als der Kurs bei etwa 3.500 US-Dollar lag und im Schnitt 660 Millionen Euro pro Tag realisiert wurden.
Langfristige Anleger, die ihr Ethereum länger als 155 Tage halten, bleiben dagegen relativ gelassen. Ihre Gewinnmitnahmen liegen auf einem ähnlichen Niveau wie im Dezember 2024, was darauf hindeutet, dass sie weniger besorgt über kurzfristige Kursrückgänge sind.
Verkaufsdruck zeichnet sich ab
CoinGlass warnt, dass Positionen im Wert von rund 1,92 Milliarden Euro liquidiert werden könnten, falls der Kurs auf etwa 4.706 US-Dollar steigt. Liquidationen sorgen häufig für zusätzliche Volatilität am Markt.
In der Kryptobranche bedeutet Liquidation, dass eine Position automatisch von der Börse verkauft wird, weil der Wert so weit gefallen ist, dass nicht genügend Sicherheiten vorhanden sind, um eine hinterlegte Margin oder einen Kredit zu decken.
Kommt es plötzlich zu einer großen Zahl von Liquidationen, kann dies den Kurs unmittelbar beeinflussen.
Institutionelles Interesse nimmt zu
Nach Angaben von Strategicethreserve ist die Menge an Ethereum in Unternehmensreserven auf über 3 Millionen ETH gestiegen – das entspricht einem Wert von mehr als 11 Milliarden Euro.
Langfristig könnte dies den Preis stützen, auch wenn Analysten warnen, dass öffentliches Wissen über institutionelle Käufe kurzfristig FOMO (Fear Of Missing Out – die Angst, eine Chance zu verpassen) auslösen kann. In diesem Fall wäre das die Angst, einen großen Kurssprung zu verpassen.
Bemerkenswert ist, dass sich BitMEX-Gründer Arthur Hayes selbstkritisch gezeigt hat. Letzte Woche wurde unter den Ethereum-Nachrichten bekannt, dass er kürzlich wieder in ETH eingestiegen ist – nur eine Woche, nachdem er Ethereum im Wert von 9 Millionen Euro verkauft hatte. Sein Schritt verdeutlicht das derzeit unsichere, aber dynamische Marktumfeld.
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