Gino Presti Gino Presti
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Ethereum-Entwickler kündigen große Veränderung im Netzwerk an

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Ethereum-Entwickler kündigen wichtige Änderungen im Netzwerk an

Foto: Joyseulay/Shutterstock

Letzte Woche hat das Ethereum (ETH) Netzwerk sein lang erwartetes ‚Dencun‘-Upgrade durchgeführt, wodurch die Transaktionskosten auf Skalierungsnetzwerken drastisch gesenkt wurden. Die Entwickler der Layer-1-Blockchain schauen jedoch bereits auf den nächsten Hard Fork und haben sich heute auf eine signifikante Änderung bezüglich des Stakings im Netzwerk geeinigt.

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Ethereum Pectra Upgrade

Um ein Validator im Ethereum-Netzwerk zu werden und so aktiv einen Beitrag zur Blockchain zu leisten, müssen Sie 32 ETH staken. Es ist nicht möglich, Transaktionen zu validieren und neue Transaktionsblöcke zur Kette hinzuzufügen, mit einem Einsatz von weniger oder mehr als 32 ETH.

Ethereum-Kernentwickler haben sich gestern während des Consensus Layer Meeting 130 darauf geeinigt, hier eine Änderung vorzunehmen. Sie möchten Stakern die Möglichkeit bieten, mehr Ether in Staking-Verträgen zu sperren. 32 ETH wird weiterhin ein Minimum bleiben, aber nicht mehr als Obergrenze dienen. Diese soll nämlich deutlich erhöht werden, auf 2.048 ETH.

Diese vorgeschlagene Verbesserung, auch bekannt als EIP-7251, würde es großen Staking-Operationen erleichtern, in das Konsensmechanismus einzutreten. Derzeit müssen große Parteien, wie zum Beispiel Krypto-Börsen, all ihr Ether über zahlreiche Validatoren verteilen. Wenn das Limit erhöht wird, benötigen sie möglicherweise nur noch einen einzigen Validator, was die Komplexität verringern könnte.

Je mehr Ether gestaket wird, desto sicherer ist das Netzwerk. Es macht es nämlich schwieriger für bösartige Akteure, Kontrolle über die Blockchain zu erlangen.

Der Pectra Hard Fork wird gegen Ende des Jahres erwartet.

Höheres Limit für ETH-Gebühren

Früher in dieser Woche konnte ebenfalls in den Ethereum-Nachrichten gelesen werden, dass Ethereum-Entwickler derzeit für die Erhöhung des Limits für Transaktionsgebühren plädieren. Dies könnte in einer Senkung der Transaktionskosten auf Ethereum von 15 bis zu 33 Prozent resultieren, was seit Jahren ein großes Diskussionsthema innerhalb der Kryptogemeinschaft ist. Ein Nachteil ist jedoch, dass dies die Blockchain erheblich vergrößern würde.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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