Gino Presti Gino Presti
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Berühmteste Universität der Welt verkauft 20 Prozent Bitcoin

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Ethereum Nachr…
La universidad más famosa del mundo vende el 20% de su Bitcoin

Foto: Wangkun Jia/Shutterstock

Harvard passt seine Krypto-Investitionen an. Der Milliardenfonds der prestigeträchtigen Universität verkaufte einen Teil seiner Bitcoin, kaufte aber gleichzeitig erstmals Ethereum (ETH) über einen Börsenfonds. Es geht um beträchtliche Beträge. Ist dies ein Zeichen dafür, dass Harvard Krypto anders betrachtet oder einfach eine kluge Portfolioanpassung?

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Harvard verkauft Bitcoin und kauft diese Krypto

Aus einem aktuellen Dossier, eingereicht bei der amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC), geht hervor, dass die Harvard University über ihren Verwalter Harvard Management Company fast 3,9 Millionen Anteile des iShares Ethereum Trust (ETHA) kaufte. Dies ist ein Börsenfonds, mit dem Anleger einfach in Ethereum investieren können über die Aktienbörse, ohne selbst Krypto kaufen oder aufbewahren zu müssen.

Diese Position repräsentiert einen Wert von etwa 73 Millionen Euro und markiert das erste direkte Ethereum-Engagement des Fonds. Gleichzeitig wurde die Position im iShares Bitcoin Trust (IBIT) um etwa 21 Prozent zurückgefahren. Ungefähr 1,5 Millionen Anteile wurden verkauft.

Trotz dieses Verkaufs bleibt IBIT mit einer Beteiligung von gut 223 Millionen Euro weiterhin die größte öffentlich gemeldete Investition von Harvard. Die Verschiebung kam in einem Quartal, in dem Bitcoin deutlich zurückfiel. Nach einem Höchststand von rund 125.000 Dollar im Oktober schloss der Kurs das Quartal unter 90.000 Dollar ab. Diese Entscheidung von Harvard ist keine Panikreaktion auf den Kurs, sondern eher eine kluge Anpassung ihrer gesamten Investitionen.

Unternehmen überdenken ihren Bitcoin-Besitz

Laut Andy Constan von Damped Spring Advisors könnte der Verkauf mit dem Abbau einer spezifischen Investition rund um sogenannte Digital Asset Treasury Companies, also Krypto-Investmentunternehmen, zusammenhängen. Das bedeutet, dass sie ihre Beteiligung an Unternehmen verkleinern, die hauptsächlich in Krypto investieren und diese halten.

Unternehmen wie Strategy wurden lange Zeit viel höher bewertet als der Wert ihres Bitcoin-Vorrats. Dies wurde mit dem sogenannten Multiple of Net Asset Value (mNAV) gemessen. Das bedeutet, dass Anleger extra bezahlten zusätzlich zum zugrunde liegenden Bitcoin, weil sie Wachstum, Zugang und eine „Bitcoin-Story“ in dieser Aktie einrechneten.

Auf dem Höhepunkt zahlten Anleger fast 2,9 Dollar für jeden Dollar an Bitcoin in der Kasse von Strategy.

Viele Parteien spielten darauf an. Sie kauften indirekt Bitcoin über IBIT und setzten gleichzeitig auf einen Rückgang solcher Aktien, weil sie erwarteten, dass das „Extra-Preisschild“ verschwinden würde. Inzwischen ist Strategy nur noch etwa 1,2 Mal so teuer wie sein Bitcoin-Besitz, wodurch ein Teil dieser Gewinnchance bereits weg ist.

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Anleger haben weniger Anteile

Zahlen, die Analyst Todd Schneider (13.info) sammelte, zeigen, dass große Anleger zusammen weniger IBIT halten. Von 417 Millionen Anteilen im dritten Quartal auf 230 Millionen im vierten. Das deutet auf eine breitere Neugewichtung hin.

Bitcoin hat sich im vergangenen Jahr fast verdoppelt, wodurch die Position bei vielen Fonds wahrscheinlich zu groß wurde im Verhältnis zu ihrem Ziel. Deshalb wurden Gewinne mitgenommen und nachjustiert.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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