Bitcoin-Fonds melden starke Zuflüsse – Anleger kehren zurück

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11. Feb. 2026, 19:21

Letzte Woche fiel der Bitcoin (BTC)-Kurs kurzzeitig auf 60.000 US-Dollar – das sind über 52 % unter dem Allzeithoch von 126.000 Dollar aus dem Oktober.

Inzwischen hat sich der Kurs wieder etwas erholt – und Anleger trauen sich erneut in den Markt zurück. Das zeigt sich besonders bei den börsengehandelten Fonds (ETFs), die nach mehreren schwierigen Wochen nun wieder Zuflüsse verzeichnen.

Bitcoin-ETFs melden starke Zuflüsse

In dieser Woche fließt erneut Kapital in die Bitcoin-ETFs, also börsengehandelte Fonds, die den Bitcoin-Preis direkt abbilden. Am Dienstag wurden etwa 140 Millionen Euro in US-Spot-Bitcoin-ETFs investiert, am Montag waren es bereits 122 Millionen Euro.

Das geht aus Daten der Analyseplattform SoSoValue hervor. Damit liegt die Gesamtzufuhr in dieser Woche bereits bei 262 Millionen Euro.

Dieser Betrag gleicht die Abflüsse der Vorwoche vollständig aus – damals wurden ebenfalls rund 262 Millionen Euro aus den Fonds abgezogen.

In den Wochen zuvor hatte es jedoch noch heftigere Rückschläge gegeben: In nur drei Wochen flossen mehr als 2,64 Milliarden Euro aus Bitcoin-ETFs ab, was viele Anleger verunsicherte.

Wöchentliche Transaktionen in US-Spot-Bitcoin-ETFs im Jahr 2026 – Quelle: SoSoValue

Zuflüsse trotz schwachem Kursverlauf

Bemerkenswert ist: Die neue Kaufbereitschaft kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Bitcoin-Kurs weiter schwer tut. In den letzten sieben Tagen verlor Bitcoin rund 13 % an Wert.

Zwischenzeitlich fiel der Kurs auf etwa 60.000 US-Dollar, derzeit liegt er wieder bei rund 67.000 Dollar.

Laut Eric Balchunas, ETF-Analyst bei Bloomberg, haben trotz des Rückgangs nur rund 6 % der Anleger ihre Positionen verkauft – ein Zeichen dafür, dass viele Investoren dem Markt weiterhin langfristig vertrauen.

Bitcoin fällt auf 60.000 $ und erholt sich auf 67.000 $ – Quelle: CoinGecko