Foto: Gorodenkoff/Shutterstock
Am Mittwoch wurde der Betreiber von Crimenetwork, der größten deutschsprachigen illegalen Onlineplattform, zu sieben Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Auf der Plattform wurden Drogen, gestohlene Daten und kriminelle Dienstleistungen gehandelt – bezahlt ausschließlich mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Monero (XMR).
Haftstrafe und Millionenvermögen beschlagnahmt
Das Landgericht Gießen sprach den 30-jährigen Betreiber schuldig, unter anderem „gemeinschaftlichen bandenmäßigen Handelns mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge”. Neben der Haftstrafe ordnete das Gericht auch die Einziehung von Vermögenswerten im Wert von rund zwölf Millionen Euro an.
Dazu zählen unter anderem Kryptowährungen, Autos sowie eine Immobilie in Dubai. Das Gericht berücksichtigte strafmildernd, dass der Angeklagte geständig war und mit den Behörden kooperierte.
Crimenetwork als Zentrum der digitalen Unterwelt
Crimenetwork galt laut Ermittlern als größte deutschsprachige Plattform für illegale Geschäfte. Seit 2012 aktiv, entwickelte sie sich zu einem zentralen Knotenpunkt der sogenannten Underground Economy.
Zuletzt waren mehr als 100.000 Nutzer registriert, dazu über 100 professionelle Verkäufer. Angeboten wurden unter anderem Cannabis, Kokain, Ecstasy sowie weitere harte Drogen. Zusätzlich handelten Nutzer mit gestohlenen Daten wie Kreditkarteninformationen.
Auch kriminelle Dienstleistungen waren Teil des Angebots – darunter gefälschte Dokumente, Geldwäsche oder Anleitungen für Straftaten. Die Plattform war sowohl im regulären Internet als auch im Darknet erreichbar.
Bitcoin und Monero als Rückgrat der Plattform
Alle Zahlungen auf Crimenetwork liefen über Kryptowährungen. Neben Bitcoin (BTC) kam vor allem Monero (XMR) zum Einsatz, eine Kryptowährung, die für besonders anonyme Transaktionen bekannt ist.
Zwischen 2018 und 2024 wurden so laut Staatsanwaltschaft rund 100 Millionen Euro umgesetzt. Die Betreiber verdienten an jeder Transaktion mit – durch Provisionen von ein bis fünf Prozent sowie zusätzliche Gebühren für Verkäufer.
Behörden gehen verstärkt gegen Krypto-Kriminalität vor
Bereits im Dezember 2024 wurde die Plattform durch das Bundeskriminalamt (BKA) und weitere Behörden abgeschaltet. Der Fall zeigt, dass Ermittler zunehmend in der Lage sind, auch komplexe Strukturen im Darknet aufzudecken.
Kryptowährungen wie Bitcoin oder Monero werden zwar für illegale Zwecke genutzt, sind jedoch in erster Linie ein Werkzeug. Der Großteil der Nutzung findet weiterhin im legalen Bereich statt.
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