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Stell dir vor: Du erhältst regelmäßig Anlage-Tipps, um attraktive Gewinne zu erzielen. Du investierst etwas Geld und siehst dein Vermögen täglich wachsen. Klingt gut, oder? Das dachte auch Wim aus Katwijk.
Die Realität sah jedoch ganz anders aus. Das eingezahlte Geld wurde abgezweigt und der persönliche Kontakt brach plötzlich ab. Jetzt versucht Wim, sein verlorenes Geld über eine Klage zurückzubekommen. Aber die Frage ist, ob das Aussicht auf Erfolg hat.
Tägliche Gewinne mit Krypto-Anlagen
Für Wim begann alles auf der Social-Media-Plattform Facebook. Dort sah er eine Anzeige über Aktien, mit denen Anleger Gewinne erzielen konnten. Der Niederländer beschloss, sich damit zu befassen, und landete schnell in einer speziellen WhatsApp-Gruppe. Dort wurden täglich Tipps mit hohen Gewinnen geteilt. Jedes positive Beispiel überzeugte Wim mehr davon, dass dies tatsächlich funktionieren könnte.
Langsam wurde er zum sogenannten „Quantum Decision 500%“-Programm geführt. Ein Online-Plattform mit fantastischen Renditen. Wim stieg ein und sah sein Portfolio täglich wachsen. Aber hinter den Kulissen spielte sich etwas ganz anderes ab.
Während er die steigenden Anlagen auf seinem Telefon sah, war das Geld des Anlegers in Wirklichkeit längst in unbekannte Wallets abgezweigt worden. Die Plattform zeigte ihm also eine Situation, die mit der Realität überhaupt nicht übereinstimmte.
Anlagen verkaufen? Erst zusätzlich bezahlen
Die ersten Zweifel kamen bei Wim auf, als er beschloss, seine Anlagen zu verkaufen. Er hatte den Rat erhalten, alles zu verkaufen, weil Bitcoin (BTC) zu fallen begann. Als er dem Rat folgte, wurde ihm mitgeteilt, dass zunächst fünf Prozent Steuer auf den Gewinnbetrag gezahlt werden müsse. Ohne dieses zusätzliche Geld könne die Plattform die Anlagen nicht verkaufen.
Als Wim beschloss, diesen Vorschuss zu überweisen, wurde klar, dass er betrogen worden war. Der persönliche Kontakt brach von einem Tag auf den anderen ab und die Auszahlung seiner Anlagen blieb aus. Der gesamte Schaden: knapp 310.000 Euro.
Mehrere Geschädigte, Gesamtschaden 1,7 Millionen Euro
Der Katwijker Wim ist laut Staatsanwaltschaft nicht das einzige Opfer dieser Betrugsmasche. Es sollen weitere Geschädigte gefunden worden sein, die insgesamt bereits 1,7 Millionen Euro an Einlagen verloren haben. Allesamt Menschen, die ihr hart verdientes Geld los sind und bislang keine Aussicht auf eine Rückzahlung haben.
Wim wandte sich an die Krypto-Börse MaskEx, an die sein Geld unter anderem überwiesen worden sein soll. Die Plattform wies seine „Hilfe“ jedoch ab und wollte nur mit Anfragen von Ermittlungsbehörden und gesetzlichen Behörden kooperieren. Also unternahm er den nächsten Schritt und reichte eine Klage ein.
Laut Wims Anwalt würden diese komplexen Formen von Krypto-Betrug von der Polizei nicht untersucht. Opfer müssten selbst ermitteln, was häufig aussichtslos sei. Wim entschied sich daraufhin, Analysten von DataExpert einzuschalten.
Die Analysten stellten fest, dass das gestohlene Geld der Opfer zur Mask Virtual Assets Exchange und zum Mask Global Market verschoben wurde. Dies sind Handelsplattformen mit Sitz in Dubai und Kanada.
Mit der Klage hofft Wim, die Börse MaskEx zu zwingen, die betreffenden Konten einzufrieren. Außerdem möchte er die Identität der Täter erfahren, um den Schaden bei ihnen geltend machen zu können.
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