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Die amerikanische Zentralbank senkte letzte Woche den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte. Diese Entscheidung wurde weithin als Stimulus für Aktien, Gold und Bitcoin gesehen. Aber es ist fraglich, ob tatsächlich noch viele Zinssenkungen folgen, da die amerikanische Wirtschaft starke Zahlen zeigt. Immer mehr Zentralbanker sprechen sich aus über ein Szenario mit weniger Zinssenkungen.
Gespaltene Zentralbank
Innerhalb des Zinsausschusses hat die Uneinigkeit zugenommen. Eine Mehrheit erwartet 2025 noch zwei Zinssenkungen, aber fünf Mitglieder halten weitere Schritte für nicht notwendig. St. Louis Fed-Präsident Alberto Musalem scheint sich der letzteren Gruppe anzuschließen.
Er nannte die aktuelle Zinssenkung eine Vorsichtsmaßnahme, um einen Arbeitsmarkt mit Vollbeschäftigung zu unterstützen. Laut Musalem befindet sich die aktuelle Zinspolitik irgendwo zwischen neutral und leicht restriktiv, was er angemessen findet.
St. Louis Fed President Alberto Musalem signals he may need to see continuing weakness in the labor market to justify additional cuts.
Musalem: I supported the decision to cut last week “as a precautionary move” intended to support a full employment labor market.
Policy is…
— Nick Timiraos (@NickTimiraos) September 22, 2025
Wenig Raum für zusätzliche Senkungen
Musalem sieht drei Gründe für Zurückhaltung. Erstens sind die finanziellen Bedingungen noch immer locker: Unternehmen können einfach und günstig Kapital beschaffen. Zweitens liegt die Inflation über dem Ziel der Zentralbank und verlangt nach Gegengewicht. Und schließlich befindet sich der Zins bereits um das neutrale Niveau, wodurch weitere Senkungen die Wirtschaft zusätzlich stimulieren würden.
Bullmarkt kann weitergehen
Ein weniger aggressiver Zinspfad muss keine schlechte Nachricht für Anleger sein. Im Gegenteil: wenn die amerikanische Wirtschaft so stark ist, dass weniger Zinssenkungen nötig sind, kann das ein solideres Fundament für einen Bullmarkt von Bitcoin bilden.
Auch für den Bitcoin-Kurs ist das günstig. Eine Serie von fünf bis sieben Senkungen in zwölf Monaten würde eher auf wirtschaftliche Probleme hinweisen. Dieses Szenario scheint jetzt weniger wahrscheinlich, was Anlegern Vertrauen geben kann.
Eine Situation, in der die Zentralbank gar keine Senkungen mehr durchführt und die Wirtschaft dennoch gesund bleibt, wäre sogar die beste Basis für einen langanhaltenden Anstieg riskanter Anlagen wie Bitcoin.
Nur falls die amerikanische Zentralbank unnötig für Zinssenkungen entscheidet, ist es positiv. Das kann mit ein oder zwei Zinssenkungen geschehen, aber eine ganze Serie von fünf bis sieben Stück ist unwahrscheinlich.
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