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Bitcoin-‚Maxis‘ hatten es schon sehr früh erkannt, sagt Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin. Worum es geht, ist Souveränität und Widerstand gegen ‚kommerziellen Müll‘.
Der Krypto-Pionier ruft unter anderem zur Schaffung von mehr Privatsphäre-Tools und dezentralen Social-Media-Plattformen auf, auf denen die Nutzer selbst das Sagen haben. Lies unten mehr über Vitalik Buterins Aufruf zum Widerstand.
Zersplitterung des Internets
Laut einer Reihe von Thesen in den sozialen Medien wird sich das Internet in naher Zukunft weiter in drei Teile aufspalten: eine östliche Version des Internets mit strikten Beschränkungen und Kontrolle, eine westliche ‚freie‘ Version, die von Bots und kommerziellem Müll geplagt wird, und eine dritte ’souveräne‘ Version des Internets, die auf Kryptografie basiert und auf der das Vertrauen noch intakt ist.
Vitalik Buterin, der Erfinder von Ethereum, sagt in einem Beitrag auf ‚X‘, dass er dem weitgehend zustimmt. Seiner Meinung nach hatten Bitcoin-Maximalisten bereits in einem sehr frühen Stadium erkannt, auf welche Weise sich das Internet entwickeln würde.
Bitcoin-Maximalisten sind Menschen, die hauptsächlich oder ausschließlich an Bitcoin glauben und oft Widerstand gegen andere Kryptowährungen oder Entwicklungen haben, die das Potenzial haben, Bitcoin zu mehr als nur einer digitalen Währung zu erheben. Vitalik Buterin schreibt über sie:
„Ich muss zugeben, dass die Bitcoin-Maximalisten weit voraus waren: ein großer Teil ihres Widerstands gegen Dinge wie ICOs, andere Token als Bitcoin, willkürliche Finanzanwendungen war genau darauf ausgerichtet, Bitcoin ’souverän‘ zu halten und keinen ‚kommerziellen Müll‘ zuzulassen.“
Der Nachteil davon war laut Buterin allerdings, dass Bitcoin dadurch technisch begrenzt blieb und viele denkbare Innovationen nicht möglich sind.
Kommerzieller Müll
Kommerzieller Müll? Das ist laut Buterin eine Folge einer Kombination aus drei Dingen: eine Neigung zur Optimierung mit kommerziellem Ansatz, ein respektables Image mit striktem Branding und ein Verhalten, das diesem respektablen Image entgegensteht, denn das ist notwendig, um den Gewinn zu maximieren.
Buterin nennt eine Reihe von Beispielen, wie Social-Media-Plattformen, die vollständig auf Dopamin-Kicks, Empörung und andere kurzfristige Aufmerksamkeitserreger optimiert sind. Oder Datensammlung durch Unternehmen auf Kosten der Nutzer und künstliche Barrieren, die bewusst existieren, um Nutzer innerhalb der ‚Mauern‘ der Plattform zu halten. Aber auch das x-te seelenlose Hollywood-Sequel oder Unternehmen mit unauthentischen ideologischen Parolen.
„Das ist alles digitaler kommerzieller Müll“, sagt Vitalik Buterin:
„Es sind Dinge, die so aussehen, als würden sie dem Nutzer dienen, aber in Wirklichkeit entziehen sie dem Nutzer die Macht.“
Souveränität
Zu Beginn des Jahrhunderts ging es bei ‚Souveränität‘ noch hauptsächlich darum, dem eisernen Griff des Staates zu entkommen, stellt Buterin fest. Heutzutage geht es seiner Meinung nach um mehr und es geht auch um digitale Privatsphäre und Selbstbestimmung sowie den Schutz des eigenen Geistes vor kommerziellen Interessen.
Er ruft daher dazu auf, mehr Tools zu entwickeln, die die digitale Souveränität der Menschen vergrößern. Wie Privatsphäre-Techniken und Apps, die vor Datenlecks schützen und die Abhängigkeit von Dritten verringern. Und dezentrale Social-Media-Plattformen, auf denen die Nutzer selbst das Sagen haben und wählen, was sie sehen möchten.
Er nennt auch Finanzinstrumente, die auf die lange Frist ausgerichtet sind statt auf Glücksspielverhalten, und offene und transparente KI-Tools. Auch hofft er auf mehr Unternehmen mit authentischen Meinungen und dezentrale Organisationen (DAOs), die sich außerhalb der etablierten Ordnung entwickeln.
„Sei souverän. Lehne kommerziellen Müll ab. Glaube an etwas“, so der Aufruf von Buterin.
I agree with maybe 60% of this, but one bit that is particularly important to highlight is the explicit separation between what the poster calls „the open web“ (really, the corposlop web), and „the sovereign web“.https://t.co/okseUw8F6X
This is a distinction I did not realize…
— vitalik.eth (@VitalikButerin) January 10, 2026
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