Gino Presti Gino Presti
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Warum der Bitcoin-Kurs zurückbleibt: Amerika ist der Übeltäter

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Unsichere Krypto-Projekte erkennen: Warnsignale für Anleger

Foto: Nattakorn_Maneerat/Shutterstock

Der Bitcoin-Kurs folgte dem Muster der M2-Geldmenge genau, aber die amerikanische Regierung hat einen Strich durch die Rechnung gemacht, sagt Makro-Investor Raoul Pal. Seiner Ansicht nach hat die Regierung große Geldmengen vom Markt abgezogen, wodurch sich der Bullrun verzögert hat. Wird es noch gut? Lies weiter.

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Bitcoin und die M2-Geldmenge

Der Bitcoin-Kurs schien lange Zeit der Grafik der M2-Geldmenge des US-Dollars zu folgen. Die M2-Geldmenge zeigt an, wie viel verfügbares Geld im Umlauf ist. Bis vor kurzem schien es, als würde der BTC-Kurs mit einigen Wochen Verzögerung dasselbe Muster auf der Grafik zeigen.

Die Logik dahinter klingt einfach: Je mehr Geld im Umlauf ist, desto mehr wird investiert und desto höher werden die Preise steigen. Einige prognostizieren basierend auf der Beziehung zur M2-Geldmenge einen BTC-Kurs von zweihunderttausend Dollar oder höher.

Entkopplung

Dennoch scheint sich der Kurs von Bitcoin (BTC) in letzter Zeit von der M2-Grafik entkoppelt zu haben. Während M2 durch kontinuierliche Ausweitung der Geldmenge immer weiter nach oben klettert, bleibt Bitcoin in einem Seitwärtsmuster hängen.

Laut Makro-Investor Raoul Pal ist das sogenannte Treasury General Account (TGA) der Übeltäter. Dies ist das Spar- und Zahlungskonto der amerikanischen Regierung bei der Zentralbank. Um dieses Konto aufzufüllen, gab die amerikanische Regierung seit Juli über fünfhundert Milliarden Dollar an zusätzlichen Staatsanleihen aus. Das TGA-Konto erreichte dadurch einen mehrjährigen Höchststand von fast achthundert Milliarden Dollar.

Das entzog viel Liquidität aus dem Markt, denkt Pal, wodurch weniger Kapital in riskante Investitionen wie Krypto floss. Das würde erklären, warum sich Bitcoin seit Juli anders verhält als die M2-Grafik.

Stimmt die Vorhersage von Raoul Pal?

Pal vermutet, dass das TGA-Konto inzwischen ausreichend aufgefüllt ist. Seine Erwartung ist, dass der Markt gegen Ende September wieder in normale Gewässer kommt und der Kurs danach den Aufwärtstrend fortsetzt.

Dennoch gibt es auch Zweifel an der Theorie. Obwohl die Kurse von Bitcoin und Krypto stagnierten, stiegen der Goldpreis und die Kurse von Tech-Aktien zu neuen Höchstständen. Das scheint im Widerspruch zu dem Gedanken zu stehen, dass Investoren weniger risikobereit wären.

Analysten weisen außerdem auf den anhaltenden Verkaufsdruck von Coins früher Investoren hin. Viele frühe Investoren würden die aktuell hohen Preise nutzen, um ihre Gewinne zu realisieren, was den Kurs drückt.

Dieser Theorie zufolge wartet man hauptsächlich auf den Moment, in dem diese frühen Investoren mit dem Verkaufen fertig sind. Es wird sich zeigen müssen, welche Theorie am besten zur Realität passt.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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