Gino Presti Gino Presti
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Warum Bitcoins Erfinder unbekannt ist – und das gut so ist

Bitcoin-BTC
Satoshi-Nakamoto-Statue in Lugano wieder aufgetaucht

Foto: Szabolcs Magyar/Shutterstock

Die New York Times glaubte diese Woche, den Erfinder von Bitcoin (BTC) gefunden zu haben: den britischen Experten Adam Back. Dieser bestreitet jedoch, „Satoshi Nakamoto“ zu sein. Der Fall rückt eine Frage wieder in den Vordergrund: Warum ist es so wichtig, dass der Erfinder anonym bleibt?

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Kurz zusammengefasst

  • Die New York Times nennt Experte Adam Back als möglichen Erfinder von Bitcoin – er bestreitet dies.
  • Laut Experten ist die Anonymität des Erfinders eine Stärke.
  • Ein bekannter Erfinder würde genug Bitcoin besitzen, um den Markt zum Einbruch zu bringen, und wäre ein persönliches Angriffsziel.

Wer ist der neueste „Satoshi“?

Wie wir vor einigen Tagen berichteten, behauptet die New York Times zu wissen, wer Satoshi Nakamoto ist.

Laut der Zeitung ist der britische Kryptograf Adam Back der Mann hinter dem Pseudonym. Back bestreitet die Behauptung entschieden. Falls Back die Wahrheit sagt, bleibt die wahre Identität von Satoshi vorerst ein Rätsel.

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Anonym zu bleiben ist ein Vorteil

Für viele Experten ist die unbekannte Identität des Erfinders keine Schwäche, sondern die größte Stärke des Netzwerks. Sie stellt sicher, dass niemand wirklich die Kontrolle über Bitcoin hat und das System dezentral bleibt.

Satoshi Nakamoto soll schätzungsweise mehr als eine Million Bitcoin besitzen, die viele Dutzende Milliarden wert sind. Theoretisch könnte diese Person den Bitcoin-Kurs zum Einbruch bringen, indem sie alles auf einmal verkauft. Wird die Identität von Satoshi bekannt, könnte er deshalb zu einem enormen Angriffsziel werden.

Hacker würden höchstwahrscheinlich auf vielfältige Weise angreifen, oder er könnte unter massiven Druck gesetzt werden. Da niemand weiß, wer Satoshi ist, kann auch niemand den Erfinder von Bitcoin ins Visier nehmen. Das Vermögen von Satoshi bleibt dadurch unangetastet.

Adam Back, der nun als Verdächtiger genannt wird, sagt selbst: „Ich denke, es ist gut für Bitcoin, dass wir das nicht wissen. Es sorgt dafür, dass Bitcoin als ein neues, knappes digitales Gut wahrgenommen werden kann.“

Nicht das erste Mal

Es ist nicht das erste Mal, dass Medien oder Organisationen glauben, den Bitcoin-Erfinder gefunden zu haben. Die Suche nach Satoshi Nakamoto liefert seit Jahren Spekulationen.

Vorerst bleibt die wahre Identität von Satoshi Nakamoto also ein gut gehütetes Geheimnis. Für die Stabilität und Unabhängigkeit von Bitcoin ist das wahrscheinlich auch gut so.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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