Amal Bell Amal Bell
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Warum Bitcoin nach einer Zinssenkung über 3 Billionen Euro anziehen könnte

Die Entscheidung der Fed könnte zu einer massiven Verlagerung führen

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Rettet dies Krypto? Der Markt rechnet 2025 mit deutlich mehr Zinssenkungen

Foto: Paul Brady Photography/Shutterstock

Die Federal Reserve, die Zentralbank der USA, senkte am Mittwoch den Zinssatz um 0,50 %, was eine gigantische Kapitalverlagerung auslösen könnte. Diese Kapitalverlagerung könnte theoretisch äußerst bullish für Bitcoin (BTC) sein, aber auch für andere Vermögenswerte wie Gold und Aktien.

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Welches Kapital wird in Bitcoin fließen?

Seit März 2022 erhöhte die Federal Reserve die Zinsen aggressiv, um die Inflation unter Kontrolle zu bringen. Dadurch wurde es für Investoren attraktiver, ihr Geld in kurzfristige US-Staatsanleihen zu parken.

Diese boten eine Rendite von über 5 % pro Jahr, ohne dass Investoren dabei großen Risiken ausgesetzt waren. Aus diesem Grund strömten riesige Mengen an Kapital in Geldmarktfonds, die in kurzfristige Staatsanleihen investieren.

Jetzt sinken die Zinsen, was diese Geldmarktfonds für Investoren weniger attraktiv macht, wodurch sie möglicherweise zunehmend risikoreiche Anlagen wie Bitcoin und Gold bevorzugen. Historisch gesehen dauert es etwa neun Monate nach der ersten Zinssenkung, bis Kapital aus Geldmarktfonds zu fließen beginnt. Dieses Muster zeigt sich in der beigefügten Grafik.

Seit dem Tiefpunkt der Finanzkrise von 2008 sind etwa 3,5 Billionen Dollar oder 3,15 Billionen Euro in Geldmarktfonds geflossen. Es besteht eine erhebliche Wahrscheinlichkeit, dass viele Investoren dieses Kapital verlagern werden, wenn die Zinsen stark zu sinken beginnen.

Investoren auf der Suche nach Rendite

Investoren sind stets auf der Suche nach Rendite und wollen zumindest die Inflation schlagen. Wenn die Staatsanleihen wieder näher an die Inflationsrate heranrücken, wird es weniger attraktiv, Kapital in Geldmarktfonds zu halten.

Bitcoin und Gold steigen. Quelle: Tradingview

Kein Wunder, dass Bitcoin und Gold in den letzten Tagen deutlich gestiegen sind, nachdem die Federal Reserve beschlossen hatte, den Zinssatz um 0,50 % zu senken. Gold hat sogar ein Allzeithoch erreicht, was größtenteils der Zinssenkung, aber auch den geopolitischen Unruhen zuzuschreiben ist.

Die anhaltenden Konflikte in der Ukraine und Israel tragen nach wie vor zu dieser geopolitischen Unsicherheit bei. Historisch gesehen führte eine solche Unsicherheit häufig zu einer erhöhten Nachfrage nach Gold als sicherem Hafen. Einige Analysten schlagen vor, dass Bitcoin eine ähnliche Rolle spielen könnte, obwohl das Ausmaß, in dem dies geschieht, noch Gegenstand von Diskussionen ist.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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