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Es kursiert derzeit eine Analyse in den sozialen Medien, in der die aktuelle Kursentwicklung von Bitcoin (BTC) mit der von vor zehn Jahren verglichen wird.
Der Vergleich deutet darauf hin, dass sich die Kryptowährung möglicherweise erneut in einer Phase befindet, die zu einem kräftigen Kursanstieg führen könnte. Steht Bitcoin erneut vor einem Jahresabschluss mit deutlich höheren Kursen?
Die Analyse von Bitcoin
Der Vergleich stammt von Marktanalyst Timothy Peterson, der auf der Plattform X eine Grafik aus dem Jahr 2015 veröffentlicht hat. Darin ist zu sehen, wie Bitcoin damals zunächst einen starken Rückgang verzeichnete, gefolgt von einer schnellen Erholung.
Innerhalb von etwa einem Monat stieg der Kurs in dieser Zeit um rund 45 Prozent. Peterson hat diese Kursbewegung in seiner Grafik der jüngsten Entwicklung von Bitcoin gegenübergestellt und dabei Parallelen zwischen beiden Mustern festgestellt.

Anfang Dezember 2015 notierte Bitcoin bei etwa 380 US-Dollar. In den darauffolgenden Wochen stieg der Kurs auf rund 540 US-Dollar, bevor das Jahr bei etwa 430 US-Dollar abgeschlossen wurde.
Diese Phase ereignete sich zwei Jahre nach dem starken Bullenmarkt von 2013 und dem anschließenden Crash.
Zudem befand sich der Markt damals in der Vorbereitungsphase auf das sogenannte Halving im Jahr 2016 – den Moment, in dem die Belohnung für Miner halbiert wird.
Unterschiedliche Situationen
Dieser Kontext ist wichtig für den Vergleich, den Peterson mit der aktuellen Lage zieht.
Während es 2015 um die Zeit vor einem Halving ging, befindet sich der Markt nun in der Phase danach. Innerhalb des viel diskutierten Bitcoin-Zyklus werden diese Perioden üblicherweise unterschiedlich charakterisiert.
Nach dieser Theorie folgt auf ein Halving meist zunächst eine Phase steigender Kurse, gefolgt von einem Höhepunkt und schließlich einer längeren Korrektur.
Danach entsteht eine Phase relativer Ruhe, in der sich Anleger positionieren können, während sie auf das nächste Halving warten.
Das bedeutet, dass die damaligen und heutigen Umstände grundlegend verschieden sind – zumindest wenn dieser Zyklus weiterhin als Orientierung gilt.
Dennoch analysieren Anleger weiterhin Charts auf der Suche nach Mustern, die Hinweise auf künftige Kursbewegungen geben könnten.
Kritik: verzerrtes Bild
Kritiker weisen darauf hin, dass statistische Vergleiche oft selektiv verwendet werden. Wie häufig betont wird: Statistik kann zwar Erkenntnisse liefern, aber auch ein verzerrtes Bild zeichnen.
Außerdem hat sich der Bitcoin-Markt in den vergangenen zehn Jahren stark verändert. Man denke an die Einführung börsengehandelter Fonds (ETFs), institutionelle Investoren, Änderungen in der Zinspolitik und die deutlich größere Marktkapitalisierung von Bitcoin.
Auch wenn Parallelen zu 2015 interessant sein können, bieten sie keine Garantie für eine Wiederholung. Vergleiche mit der Vergangenheit sagen wenig über zukünftige Entwicklungen aus.
Das gilt ebenso für den Rest des Jahres 2025 und die darauffolgenden Jahre.
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