Gino Presti Gino Presti
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US-Techbörse bremst Bitcoin-Pläne von Unternehmen

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Bitcoin Nachri…
Hyperliquid steigt 13 % nach Nasdaq-Milliardenplan

Foto: Tada Images / Shutterstock

Die US-Techbörse Nasdaq zieht die Notbremse, da immer mehr börsennotierte Unternehmen Geld aufnehmen, um große Mengen Bitcoin (BTC) zu kaufen. Laut einem neuen Bericht geht es seit Januar um mehr als 98 Milliarden Euro, die 154 Unternehmen für Krypto-Käufe einsetzen wollen.

Nasdaq hält die Risiken für zu groß und verschärft deshalb die Regeln. Die Nachricht setzte den Bitcoin-Kurs und Aktien von Unternehmen mit hoher Kryptoexponierung sofort unter Druck.

Bitcoin und Tech unter Druck: Ist die Marktpanik übertrieben?
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Nasdaq verschärft die Aufsicht

Bisher konnten Unternehmen leicht Kapital aufnehmen, um ihre Bilanz mit Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten zu füllen. Nun greift Nasdaq ein. Einige Unternehmen müssen ihre Aktionäre künftig abstimmen lassen, bevor sie Milliarden in Krypto investieren.

Außerdem verlangt die Börse mehr Transparenz. Unternehmen, die diese Regeln missachten, riskieren eine vorübergehende Aussetzung des Handels oder sogar den Entzug der Notierung. Betroffen sind vor allem sogenannte Digital Asset Treasuries, Unternehmen, die einen Großteil ihrer Reserven in Krypto halten. Bekannte Beispiele sind Strategy, geführt von Michael Saylor, und BitMine Immersion von Analyst Tom Lee.

Die zusätzliche Kontrolle kommt nicht überraschend. 2024 nahmen nur zehn Unternehmen rund 29 Milliarden Euro auf; dieses Jahr sind es fast 98 Milliarden Euro, verteilt auf mehr als 150 Unternehmen. Nasdaq will verhindern, dass das ohne Aufsicht aus dem Ruder läuft.

Kurse unter Druck

Die strengeren Regeln und die Unsicherheit trafen den Markt sofort. Bitcoin fiel diese Woche deutlich und schwankte zwischen 92.000 und 96.000 Euro. Der Kurs liegt aktuell bei rund 94.000 Euro.

Nicht nur Bitcoin geriet unter Druck. Die Aktie von Strategy, bekannt für ihren großen Bitcoin-Bestand, fiel von 344 Euro vor einem Monat auf aktuell 275 Euro. Auch Sharplink, ein kleineres Börsenunternehmen, verlor in den vergangenen fünf Tagen fünfzehn Prozent.

Anleger fürchten, dass strengere Regeln Investitionen verzögern und Unternehmen davon abhalten, weitere Krypto zu kaufen. Damit stellt sich die Frage, ob die Strategie, massenhaft Bitcoin in die Bilanz zu nehmen, noch tragfähig ist.

Die Maßnahmen schaffen zwar Unsicherheit, zeigen aber auch, dass große Finanzmärkte digitale Vermögenswerte immer ernster nehmen. Ob das langfristig gut oder schlecht für Bitcoin ist, bleibt vorerst offen.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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