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Bitcoin und Ethereum schlossen die Woche niedriger ab, während die Wahrscheinlichkeit eines (teilweisen) Shutdowns der US-Regierung weiter anstieg. Anleger bereiten sich auf einen unruhigen Start in die neue Handelswoche vor, in der makroökonomische Unsicherheit für zusätzliche Volatilität sorgen kann.
Marktteilnehmer blicken bereits voraus auf das, was sie als unruhigen Montag beschreiben.
Krypto bewegt sich mit Risikomärkten
Die politische Unsicherheit in den Vereinigten Staaten, wo das Finanzierungsabkommen noch nicht endgültig abgeschlossen ist, sorgt für Druck auf die Märkte. In Washington wurde zwar ein vorläufiger Entwurf vereinbart, um eine teilweise Schließung der Regierung zu vermeiden, aber entscheidende Abstimmungen im Kongress müssen noch stattfinden.
Die Kurse von Bitcoin und Ethereum fielen im gleichen Zeitraum, in dem auch andere risikoreiche Vermögenswerte Terrain verloren. Das deutet auf ein sogenanntes Risk-off-Sentiment hin, bei dem Anleger vorübergehend weniger Risiko eingehen wollen. In solchen Phasen werden Positionen in volatilen Märkten oft zurückgefahren, unabhängig von den zugrunde liegenden Fundamentaldaten.
Besonders zum Wochenende hin nahmen Händler eine abwartende Haltung ein, im Vorfeld der Eröffnung der asiatischen und europäischen Märkte. Krypto verhält sich dabei erneut nicht als sicherer Hafen, worauf viele im Sektor hoffen. Stattdessen bewegt sich der Markt mit Aktienfutures und anderen risikoreichen Anlagen.
Politische Unsicherheit als treibender Faktor
Die Drohung eines Shutdowns resultiert aus festgefahrenen Verhandlungen über den Haushalt. Frühere Gespräche scheiterten unter anderem an der Finanzierung für innere Sicherheit und Einwanderungsdurchsetzung. Solange keine endgültige Einigung vorliegt, schwebt diese Unsicherheit über dem Markt und übersetzt sich nahezu direkt auf die Finanzmärkte.
🚨 „…The only thing that can slow our Country down is another long and damaging Government Shutdown. I am working hard with Congress to ensure that we are able to fully fund the Government, without delay…“ – PRESIDENT DONALD J. TRUMP pic.twitter.com/6mD9Ex3Eqs
— The White House (@WhiteHouse) January 29, 2026
„Das Einzige, was unser Land verlangsamen kann, ist eine neue, langwierige und schädliche Schließung der Regierung“, warnt Präsident Donald Trump.
Für Krypto bedeutet die politische Pattsituation vor allem Schwankungen auf kurze Sicht, ohne dass es fundamentale Veränderungen innerhalb des Sektors selbst gibt. Frühere Shutdowns zeigen, dass die Auswirkungen meist vorübergehend sind: Die ersten Handelstage verlaufen oft unruhig, aber sobald politische Klarheit eintritt, ebbt dieser Effekt wieder ab.
Was können Anleger erwarten?
Die Aufmerksamkeit verschiebt sich nun auf den Beginn der neuen Handelswoche. Marktteilnehmer rechnen mit schnellen Kursbewegungen, besonders wenn die politischen Nachrichten unerwartete Wendungen nehmen.
Für Anleger bedeutet dies vor allem wachsam zu bleiben. Nicht weil sich die Fundamentaldaten geändert haben, sondern weil politische Entwicklungen außerhalb des Kryptomarktes vorübergehend den Ton angeben. Ob der erwartete unruhige Montag auch tatsächlich turbulent wird, hängt letztendlich davon ab, was dieses Wochenende in Washington geschieht.
Vergangenen Mittwoch kamen Nachrichten aus den USA, die nahezu niemanden überraschten: Die Federal Reserve hielt die Zinsen unverändert.
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