Foto: shevtsovy / Shutterstock
Der jüngste Rückgang des US-Dollars mag auf den ersten Blick wie ein technisches oder vorübergehendes Phänomen wirken – eine Reaktion auf Zinserwartungen, etwas Gewinnmitnahmen, und weiter geht’s.
Doch laut EndGame Macro steckt mehr dahinter: Dies ist keine gewöhnliche Dollarschwäche – und genau das macht sie relevant für den Bitcoin (BTC)-Kurs.
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This Is Not a Normal Dollar Selloff
The recent drop in the U.S. dollar is a convergence of credibility risk, positioning stress, and geopolitical spillover that markets are only beginning to price.
This is not a single cause event. It’s a systems move.
What the Chart Is Really… https://t.co/KObIseIxPI pic.twitter.com/yRtLtGFHOJ
— EndGame Macro (@onechancefreedm) January 26, 2026
Keine klassische Zinserzählung
Üblicherweise schwächt sich der Dollar ab, wenn Anleger erwarten, dass die US-Notenbank die Zinsen senkt – billigeres Geld macht eine Währung weniger attraktiv. Doch diesmal greift diese Erklärung nur teilweise.
Wäre der Rückgang rein zinsgetrieben, würden die Aktienmärkte stark steigen. Stattdessen sehen wir etwas anderes: Gold und Silber schießen in die Höhe, Aktien schwanken nervös, und die Devisenmärkte sind außergewöhnlich unruhig.
Das spricht nicht für Optimismus, sondern für Unsicherheit und Zweifel.
Was steckt wirklich hinter der Dollarbewegung?
Ein unmittelbarer Auslöser scheint aus Japan zu kommen. Berichte, dass die New Yorker Fed den Dollarkurs gegenüber dem Yen genau beobachtet, werden von Anlegern oft als Warnsignal für ein mögliches Eingreifen interpretiert. Schon diese Aussicht reichte aus, um große einseitige Positionen aufzulösen.
Der Yen spielt eine zentrale Rolle im globalen Finanzsystem. Viele Investoren leihen günstig in Yen, um in anderen Märkten zu investieren.
Sobald dieses System ins Wanken gerät, werden Positionen reduziert – mit Folgen für Anleihen, Währungen und den Dollar selbst.
Dazu kommt eine wachsende Unsicherheit über die US-Politik. Drohende Handelszölle, politischer Druck auf die Notenbank, und Fragen zur zukünftigen Führung veranlassen Investoren, nicht nur wirtschaftliche Daten, sondern auch die institutionelle Stabilität zu bewerten.
Warum Gold steigt – und Bitcoin (noch) nicht
In solchen Phasen suchen Anleger nicht nach Wachstum, sondern nach Schutz. Das erklärt den Anstieg bei Gold und Silber – beides klassische „sichere Häfen“, wenn das Vertrauen in das System wankt.
Von Bitcoin könnte man eine ähnliche Reaktion erwarten. Schließlich weist die Kryptowährung viele Parallelen zu Gold auf. Doch bisher bleibt der Kursanstieg bei Bitcoin aus, was unter Anlegern zu Enttäuschung führt.
Es ist jedoch denkbar, dass Bitcoin Momentum aufnimmt, sobald Anleger ihre Gewinne aus Gold und Silber mitnehmen – und dort das Aufwärtspotenzial abflacht.
Keine Dollar-Katastrophe, aber ein Warnsignal
Wichtig ist: Wir erleben keine Massenflucht aus dem Dollar. Der US-Dollar bleibt die dominierende Weltreservewährung und kann in echter Panik sogar wieder an Stärke gewinnen. Doch was wir derzeit sehen, ist subtiler.
Anleger stellen Fragen, die lange nicht gestellt wurden – zur politischen Stabilität, zur Verlässlichkeit der Institutionen, und zur Selbstverständlichkeit des Dollars als globalem Anker. Das führt nicht zu einer plötzlichen Bewegung, sondern zu vorsichtiger Risikosteuerung.
Was bedeutet das für Bitcoin?
Für Bitcoin ergibt sich daraus theoretisch ein günstiges Umfeld. Solange Unsicherheit über Währungen, Politik und Geopolitik anhält, bleibt Bitcoin als Alternativanlage attraktiv – neben Gold, nicht an dessen Stelle.
Die aktuelle Dollarschwäche ist kein technisches Detail, sondern ein Signal. Und Bitcoin ist einer der Orte, an denen dieses Signal ernst genommen wird.
Wenn es Bitcoin gelingt, neues Momentum aufzubauen, könnte das erste Quartal 2026 noch sehr spannend werden.
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