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Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen gerieten am Wochenende unter Druck, als sich herausstellte, dass die Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran gescheitert sind.
Der Kryptomarkt fungiert am Wochenende oft als Frühwarnsignal für andere Finanzmärkte, die dann noch geschlossen sind. Daher sehen wir auch heute Morgen viele dieser Märkte im Minus eröffnen. Die Unruhe scheint vorerst anzuhalten, mit neuen Drohungen von Trump.
Außerdem erwarten uns noch wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA, die Einfluss auf den Markt haben könnten.
Zusammengefasst:
- Festgefahrene Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Drohung militärischer Eingriffe sorgen für Unruhe.
- Dadurch fiel der Kryptomarkt am Wochenende, und andere Märkte eröffnen heute Morgen im Minus.
- Wichtige US-Inflationsdaten und Reden der Zentralbank stehen diese Woche auf dem Plan.
Spannungen zwischen Iran und USA nehmen erneut zu
Bitcoin erlitt gestern einen deutlichen Rückschlag aufgrund neuer Spannungen rund um den Iran.
Nachdem klar wurde, dass die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran zu keiner Einigung geführt haben, erfuhr der Kurs einen starken Rückgang.
Später nahm die Unruhe weiter zu durch Trumps angekündigte Blockade der Straße von Hormus und Berichte über mögliche US-Angriffe auf iranische Ziele.
„Sie wollen Geld und, noch wichtiger, sie wollen Atomwaffen. Und außerdem sind wir zum richtigen Zeitpunkt bereit zuzuschlagen, und unser Militär wird beenden, was noch vom Iran übrig ist“, so Trump
Kryptomarkt fiel bereits am Wochenende
Durch die oben genannten Entwicklungen fiel Bitcoin in kurzer Zeit von etwa 73.000 auf 70.600 Dollar.
Der gesamte Kryptomarkt verlor über 70 Milliarden Euro an Wert.
Auch die Aktienmärkte stehen unter Druck, während der Ölpreis erneut stark steigt.
Das ist für den Kryptomarkt wichtig, da höhere Ölpreise die Inflation anheizen und Zentralbanken dazu zwingen können, die Zinsen länger hoch zu halten.
Wirtschaftsdaten diese Woche
Neben den geopolitischen Unruhen achten Investoren diese Woche auf wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA.
Am Dienstag wird in den USA der Erzeugerpreisindex veröffentlicht, ein wichtiger Inflationsindikator. Am Donnerstag folgen Daten zur Industrie und zum Arbeitsmarkt.
Zudem veröffentlichen große Banken wie Goldman Sachs und JPMorgan Chase diese Woche ihre Quartalszahlen. Außerdem stehen zehn Reden der Federal Reserve, der US-Zentralbank, auf dem Programm.
Diese könnten uns möglicherweise mehr Einblick in die Zinspolitik geben. Aufgrund der Unruhe ist der Ölpreis bereits um 7 Prozent gestiegen.
Höhere Energiepreise treiben die Inflation weiter an, was den Druck auf die US-Zentralbank erhöht, die Zinsen hoch zu halten.
Ein höherer Zinssatz macht risikoreiche Investitionen wie Kryptowährungen in der Regel weniger attraktiv.
Key Events This Week:
1. Markets React to Failed Negotiations and Hormuz „Blockade“ – Today, 6 PM ET
2. March Existing Home Sales data – Monday
3. March PPI Inflation data – Tuesday
4. Philly Fed Manufacturing Index – Thursday
5. Initial Jobless Claims data – Thursday
6. 10…
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) April 12, 2026
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