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Während der Bitcoin (BTC)-Kurs in den vergangenen Wochen stark eingebrochen ist, sahen viele Anleger ihre Gewinne aus 2025 weiter dahinschmelzen. Für einen Trader auf X verlief der Rückgang jedoch ganz anders.
King, bekannt als lautstarker Kritiker überhitzter Märkte, setzte Anfang Februar auf einen deutlichen Kursrückgang von Bitcoin. Er eröffnete eine Short-Position auf Bitcoin im Gesamtwert von 32,3 Millionen US-Dollar.
Damit spekulierte er auf fallende Kurse. Fällt Bitcoin, verdient King Geld. Steigt Bitcoin, macht King Verluste.
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32 Millionen sind kein Eigenkapital
Beim Handel mit Leverage eröffnet ein Trader eine Position, die größer ist als sein tatsächlicher Kapitaleinsatz. Die Gesamtposition – in diesem Fall 32,3 Millionen US-Dollar – entspricht also nicht dem tatsächlich eingesetzten Betrag, sondern dem gehebelten Handelsvolumen.
King spricht in seinen Beiträgen regelmäßig von einer 500-fachen Hebelwirkung. Wäre die gesamte Position tatsächlich mit diesem Hebel eröffnet worden, entspräche das einem Eigenkapital von rund 64.000 US-Dollar (32,3 Millionen geteilt durch 500).
Das bedeutet jedoch auch, dass bereits eine minimale Kursbewegung gegen die Position zur Liquidation führen kann.
Millionengewinn in einem fallenden Markt
Als Bitcoin anschließend um mehr als 40 Prozent fiel, stieg Kings Gewinn rapide an. Laut seinen eigenen Updates belief sich der realisierte Gewinn auf über 11 Millionen US-Dollar.
Short zu gehen bedeutet, dass ein Trader auf fallende Preise spekuliert. Sinkt der Kurs, entsteht ein Gewinn. In einem Marktumfeld, in dem viele Anleger panisch verkauften, spielte ihm diese Strategie in die Karten.
Leverage in Europa stark begrenzt
In Europa sind derart extreme Hebel inzwischen nicht mehr möglich. Mit der Einführung der MiCAR-Regulierung wurden Anbieter strenger reguliert, wodurch die maximal zulässige Hebelwirkung bei regulierten Krypto-Plattformen deutlich reduziert wurde.
Bei der Kryptobörse Kraken können Trader derzeit bei bestimmten Futures-Produkten einen Hebel von bis zu 10x nutzen. Das bedeutet, dass eine Position höchstens zehnmal so groß sein darf wie der eigene Kapitaleinsatz – ein Bruchteil der 500x, von denen King spricht.
Große Chancen, große Risiken
Die Geschichte von Jacob King zeigt, dass fallende Märkte nicht nur Verlierer kennen. Gleichzeitig unterstreicht sie, wie extrem riskant der Handel mit hoher Hebelwirkung sein kann.
Während eine richtige Einschätzung Millionengewinne ermöglichen kann, kann ein kleiner Fehler ebenso schnell zur vollständigen Liquidation führen. Leverage vergrößert nicht nur die Gewinne, sondern auch die Verluste.
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