Gino Presti Gino Presti
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Techriesen pumpen Milliarden in KI: Suche nach digitalem Gott

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Was das explosive Wachstum der Technologieaktien für Bitcoin bedeutet

Foto: Summit Art Creations/Shutterstock

Die großen amerikanischen Technologieunternehmen scheinen nicht zu zweifeln: Das Rennen um die Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) geht unvermindert weiter, auch wenn noch fraglich ist, ob die Milliarden-Investitionen jemals direkt Umsatz bringen werden. Dennoch verlieren sie bei den Techriesen keine Minute Schlaf darüber, und das ist auch sehr günstig für Bitcoin.

Zahlen zeigen: Verlustrisiko bei Bitcoin nach 3 Jahren fast null
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Wettlauf um einen ‚Digital God‘

Topmanager wie Mark Zuckerberg (Meta), Satya Nadella (Microsoft) und Sundar Pichai (Google) nennen die KI-Revolution eine Chance, die sie nicht verpassen können. Innerhalb von Google soll Mitgründer Larry Page sogar gesagt haben, dass er lieber bankrott geht, als das Rennen um eine Superintelligenz zu verlieren. Zuckerberg stellt fest, dass es „schade wäre, ein paar hundert Milliarden Dollar zu verschwenden“, aber dass das Risiko, nicht mitzumachen, größer ist.

Die Ambition: die Erschaffung eines sogenannten ‚Digital God‘, einer Superintelligenz, die die Möglichkeiten der aktuellen KI weit übertrifft. Gavin Baker vom Investmentfonds ILTB fasst es zusammen: „Jeder ist auf Rendite fokussiert, aber die Menschen, die die Entscheidungen treffen, nicht.“

Solange Techgiganten weiterhin Milliarden in Rechenzentren, Chips und Entwicklungsteams stecken, bleibt weltweit Kapital im Umlauf. Das vergrößert die gesamte Liquidität in den Märkten und wirkt sich auf andere Sektoren aus. Anleger sehen es als wichtigen Grund, warum der aktuelle Bullenmarkt, der breite Anstieg der Aktienkurse, vorerst standhält.

Auch Bitcoin profitiert mit

Der Hunger nach KI hat auch indirekte Auswirkungen auf den Kryptomarkt. Der Bitcoin-Kurs profitiert von der gestiegenen Risikobereitschaft der Anleger.

Da die amerikanische Zentralbank auch noch mit einem Zyklus von Zinssenkungen begonnen hat, ist die Erwartung, dass die globale Liquidität noch weiter zunimmt. Das unterstützt nicht nur die Aktienrally in den USA, sondern auch die Nachfrage nach Bitcoin (BTC), das von einigen Investoren als Absicherung gegen Inflation und als digitales Pendant zu Gold gesehen wird.

The Economist: Bitcoin ist nicht mehr „cool“
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Blase oder Langzeittrend?

Kritiker warnen vor einer Wiederholung der Dotcom-Blase von Anfang der 2000er Jahre. Damals konnten viele Internetunternehmen ihre Wachstumserwartungen nicht erfüllen. Dennoch sehen Befürworter wesentliche Unterschiede: Die KI-Technologie wird bereits jetzt in Geschäftsprozessen und Konsumentenprodukten eingesetzt, und die großen Techunternehmen verfügen über beträchtliche Gewinne und Kassenreserven.

Ob die Jagd auf den ‚Digital God‘ letztendlich zu einer neuen Seifenblase oder zu dauerhaftem Wirtschaftswachstum führt, ist ungewiss. Vorerst halten die Milliarden-Investitionen den Bullenmarkt am Laufen und bieten auch Bitcoin einen starken Rückenwind. Ein Rückenwind, der vorerst wahrscheinlich noch nicht nachlassen wird.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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