Amal Bell Amal Bell
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Südkorea schlägt neuen Kurs ein und öffnet die Türen für Krypto

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Südkorea schlägt neuen Kurs ein und öffnet die Türen für Krypto

Foto: Boontheang / Shutterstock.com

In Südkorea zeichnen sich wichtige Entwicklungen ab. Das Land arbeitet an neuen Gesetzen, die die Zulassung von Krypto-Börsenfonds ermöglichen und die Nutzung stabiler Kryptowährungen regulieren sollen.

Darüber hinaus plant die Regierung, Kryptotechnologie einzusetzen, um die Transparenz bei Staatsausgaben zu erhöhen. Es handelt sich um eine bemerkenswerte und positive Kehrtwende von der bislang eher zurückhaltenden Haltung gegenüber Krypto.

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Neue Kryptogesetzgebung in Südkorea

Vergangene Woche kündigte die südkoreanische Regierung neue Pläne im Rahmen der „Economic Growth Strategy 2026“ an.

Demnach soll im ersten Quartal 2026 die sogenannte „Digital Asset Phase 2“-Gesetzgebung verabschiedet werden. Sie regelt zwei zentrale Bereiche: Krypto-Börsenfonds und die Nutzung stabiler Kryptowährungen.

Krypto-Börsenfonds (ETFs)

Die geplante Zulassung von Krypto-Börsenfonds könnte weitreichende Folgen haben. Bisher waren diese in Südkorea nicht erlaubt, da es keine gesetzliche Anerkennung von Kryptowährungen als zugrunde liegende Vermögenswerte gab.

Mit dem neuen Gesetz sollen Krypto-ETFs jedoch legalisiert werden – ein bedeutender Schritt in Richtung institutioneller Krypto-Investitionen.

Da Kryptowährungen in Südkorea unter Privatanlegern bereits sehr beliebt sind, könnte der Einstieg institutioneller Akteure einen zusätzlichen Wachstumsschub auslösen. Südkoreanische Kryptobörsen zählen ohnehin zu den größten weltweit.

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Stabile Kryptowährungen (Stablecoins)

Auch Stablecoins sollen künftig unter klaren gesetzlichen Rahmenbedingungen stehen. Unternehmen und Dienstleister könnten dann rechtssicher Stablecoins herausgeben und damit verbundene Dienste anbieten.

Die Anforderungen sind jedoch streng: 100 % Reservepflicht und eine garantierte jederzeitige Einlösbarkeit der Coins. Diese Maßnahmen sollen Vorfälle wie den Zusammenbruch von Terra-Luna im Jahr 2022 künftig verhindern.

Mehr Transparenz durch Krypto – ein Wendepunkt

Ein weiteres Ziel der Regierung ist der Einsatz von Kryptowährungen zur Nachvollziehbarkeit von Staatsausgaben. Bis zum Jahr 2030 soll ein Viertel aller staatlichen Zahlungen auf der Blockchain abgewickelt werden – inklusive genauer Informationen zu Zeitpunkt, Betrag und Empfänger jeder Transaktion.

Ein erster Pilotversuch startet in der ersten Jahreshälfte 2026. Dies könnte einen echten Wendepunkt für Südkoreas Kryptomarkt markieren.

Mit den neuen Gesetzen verabschiedet sich das Land von seiner zögerlichen Haltung und anerkennt Kryptowährungen als legitimes Finanzinstrument, statt sie nur als spekulatives Gut zu betrachten, so ein südkoreanischer Marktanalyst.

Für das globale Ansehen von Krypto ist das ein wichtiges Signal – schließlich gilt Südkorea als moderner, wirtschaftlich bedeutender Staat.

Krypto erfreut sich in Südkorea ohnehin seit Jahren großer Beliebtheit. In der Vergangenheit hatte der dortige Handel spürbaren Einfluss auf die globalen Märkte. Die neuen Gesetzesinitiativen sind daher auch für den internationalen Kryptosektor eine positive Entwicklung.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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