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Der amerikanische Aktienmarkt nähert sich weiterhin Rekorden, und das ist nicht nur dem Optimismus zu verdanken, sondern vor allem außergewöhnlich starken Gewinnzahlen. Laut neuen Daten von Yardeni Research meldeten Unternehmen aus dem S&P-500-Index das beste Quartal seit Jahren, was Zweifel an einer vermeintlichen Marktblase vorerst ausräumt.
Mit mittlerweile 80 Prozent der Quartalszahlen liegt der durchschnittliche Gewinn je Aktie bei 70,65 Dollar, gut 6 Prozent höher als ein Quartal zuvor. Unternehmen übertrafen die Erwartungen durchschnittlich um 10,5 Prozent, die größte Differenz seit vier Jahren. Und das ist auch gut für den Bitcoin-Kurs.
Unternehmen performen besser als je zuvor
Die Zahlen zeigen eine bemerkenswert breite Erholung in der amerikanischen Wirtschaft. Von den elf Sektoren im S&P 500 weisen zehn steigende Gewinne auf. Falls auch der Energiesektor positiv abschließt, wäre das zum ersten Mal seit 2021, dass alle Sektoren Wachstum melden.
Darüber hinaus wächst der Gewinn auf Jahresbasis nun bereits neun Quartale in Folge, und in fünf der letzten sechs Quartale sogar zweistellig.
Analyst Ed Yardeni, Gründer von Yardeni Research, stellt fest, dass diese Zahlen schwer mit dem beliebten Vergleich zur Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre zu vereinbaren sind. „Es gibt mehr Gewinnunterstützung für die aktuelle Techblase als damals“, sagt Yardeni. „Es ist weniger Luft in dieser Blase. Sie wird wahrscheinlich nicht platzen, höchstens ab und zu etwas Luft verlieren.“
Keine Luftblase, aber kopflastig
Dennoch bleiben Anleger wachsam. Die größten Technologieunternehmen, die sogenannten Magnificent Seven (Apple, Microsoft, Nvidia, Amazon, Alphabet, Meta und Tesla), repräsentieren mittlerweile fast 40 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung des S&P 500.
Das macht den Index kopflastig: Der breite Markt bewegt sich immer öfter im Rhythmus einer Handvoll Megaunternehmen. Obwohl die zugrunde liegenden Zahlen stark sind, befürchten einige Analysten, dass diese Konzentration den Markt anfällig macht bei enttäuschenden Ergebnissen oder einem Rückgang im Technologiesektor.
Folgen für Bitcoin
Das starke Gewinnwachstum amerikanischer Unternehmen hat auch Auswirkungen auf Bitcoin und andere risikoreiche Anlagen.
Wenn das Gewinnwachstum anzieht, steigt das Vertrauen in die Weltwirtschaft. Das führt üblicherweise zu einer Ausweitung der Kreditschöpfung. Einfach gesagt: Es kommt mehr Geld in Umlauf, und das ist meist positiv für Bitcoin.
Die aktuelle Marktsituation ähnelt damit eher einem reifen Bullenmarkt als einer Blase. Das Gewinnwachstum ist breit getragen, und Unternehmen zeigen, dass ihre Ertragskraft zu den hohen Bewertungen an der Börse passt.
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