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So könnte Bitcoin kurzfristig ein neues Allzeithoch erreichen

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So könnte Bitcoin kurzfristig ein neues Allzeithoch erreichen

Foto: Lukas Heldak/Shutterstock

Die aktuelle Bitcoin-Hausse zeigt zwei Seiten: Einerseits ist es bemerkenswert, dass Bitcoin die symbolische Marke von 100.000 US-Dollar durchbrochen hat. Andererseits bleibt die Kursentwicklung im Vergleich zur letzten Marktzyklus eher verhalten. Seit dem Allzeithoch von 2021 ist der Bitcoin-Preis mit dem neuen Rekordstand von 109.000 Dollar lediglich um 57,9 % gestiegen – ein moderates Plus für einen Bullenmarkt.

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Was braucht es für ein neues Allzeithoch?

Grundsätzlich erfüllt Bitcoin derzeit viele Voraussetzungen, um ein neues Allzeithoch zu erreichen. Die US-Wirtschaft wirkt weiterhin robust, und auch das Narrativ rund um Bitcoin bleibt stark. Seit Kurzem verfügen die Vereinigten Staaten über eine Strategic Bitcoin Reserve – ein bedeutender symbolischer Schritt. Unternehmen wie Strategy kaufen zudem weiter aggressiv Bitcoin nach.

Gerade diese Käufe tragen zur relativen Kursstabilität bei, die Bitcoin in einer Phase zeigte, in der Aktienmärkte unter Druck gerieten. Während Unternehmen wie Tesla oder Nvidia um 30–50 % an Wert verloren, hielt sich Bitcoin vergleichsweise gut. Normalerweise reagiert die Kryptowährung deutlich volatiler als klassische Finanzmärkte, doch diesmal fielen die Korrekturen ähnlich aus wie beim Nasdaq 100.

Technische Signale deuten auf Bodenbildung hin

Analysten sehen bei rund 74.000 US-Dollar eine lokale Untergrenze, was auch durch die Rückkehr des Kurses über die sogenannte EMA-Cloud auf Tagesbasis gestützt wird – eine Kombination aus vier exponentiellen gleitenden Durchschnitten. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin von hier aus wieder steigen könnte.

Trotz positiver Fundamentaldaten gibt es einen entscheidenden Unsicherheitsfaktor: die geopolitische Lage. Insbesondere der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China sorgt für Zurückhaltung am Markt. Solange hier kein konkretes Abkommen erzielt wird, bleibt ein nachhaltiger Kursausbruch schwierig. Das politische Risiko ist derzeit schlicht zu hoch – Konsumenten, Unternehmen und Investoren sind angesichts der globalen Lage zurückhaltend.

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Bitcoin als digitales Gold?

Ein möglicher Katalysator wäre ein Stimmungsumschwung im institutionellen Markt, bei dem Bitcoin verstärkt als digitales Äquivalent zu Gold wahrgenommen und als sicherer Hafen genutzt wird. Sollte dieser Wandel eintreten, könnte der Kurs selbst unter geopolitisch unsicheren Bedingungen neue Höhen erreichen.

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Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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