Amal Bell Amal Bell
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Krypto-Veteran: Kaum Bewegung nach US-Kryptogesetz

Bitcoin-BTC
USA im Fokus: Diese Daten bewegen den Bitcoin-Kurs

Foto: Frame Stock Footage & Andrew Angelov / Shutterstock

Die mögliche Einführung des amerikanischen Clarity Act erhält viel Aufmerksamkeit im Kryptomarkt. Laut mehreren Marktbeobachtern verändert das Gesetz kurzfristig wenig am Bitcoin (BTC)-Kurs. Regeln werden oft als wichtig angesehen, führen jedoch nicht immer sofort zu Kursbewegungen.

Die Diskussion entstand nach Aussagen aus Washington, wonach der Gesetzesentwurf bereits im Januar im Kongress besprochen werden könnte. Der Clarity Act soll klar festlegen, welche Aufsichtsbehörden für Krypto verantwortlich sind. Dadurch soll der Markt in den Vereinigten Staaten übersichtlicher werden.

Der Kryptoveteran Peter Brandt erwartet keine große Kursreaktion bei Bitcoin.

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Brandt sieht begrenzte Auswirkungen auf Kryptokurse

Brandt glaubt, dass der Clarity Act keine entscheidende Entwicklung für Krypto darstellt. Seiner Ansicht nach ist Regulierung zwar notwendig, treibt jedoch nicht unmittelbar die Kurse von Kryptowährungen an.

Der Krypto-Analyst erklärte im selben Gespräch, dass viele Bitcoin-Anleger nie nach Regulierung gefragt hätten. Eine formelle Anerkennung ändere daher wenig am fundamentalen Gesamtbild. Das Gesetz sorge vor allem für mehr Klarheit innerhalb der Branche.

Er sieht den Clarity Act jedoch als positiv für den breiteren Markt. Klare Regeln reduzieren die Unsicherheit für Unternehmen und institutionelle Investoren. Dieser Effekt wirkt laut Brandt vor allem langfristig.

Gesetz möglicherweise bereits eingepreist

Auch andere Marktteilnehmer erwarten wenig direkte Auswirkungen. John Glover, Chief Investment Officer bei Ledn, erklärte, dass der Clarity Act bereits im Markt eingepreist sei. Er rechnet nicht mit größeren Kursbewegungen am Tag der Einführung.

Laut Glover werden mögliche Vorteile erst später sichtbar. Er sieht das Gesetz vor allem als Schritt hin zu einer breiteren Akzeptanz von Bitcoin und Ether durch Anleger.

In diesem Szenario verändert sich der Kurs nicht plötzlich. Das Gesetz beeinflusst vor allem das Vertrauen in den Markt auf längere Sicht.

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Vorsichtiges Kursbild dominiert weiterhin

Brandt bleibt derweil vorsichtig in Bezug auf die Kursentwicklung. Er beschreibt die aktuelle Phase als Bärenmarkt, bezeichnet seine pessimistische Sicht jedoch als abgeschwächt durch die Einführung des Clarity Act.

Auf Grundlage seiner Charts erwartet er in den kommenden Jahren niedrigere Kurse. Dieses Szenario spielt sich unabhängig von der Gesetzgebung ab und hängt vor allem mit der Marktstruktur zusammen. Es bleibt also abzuwarten, wie sich der Kryptomarkt weiterentwickelt – doch das Kursbild bleibt verhalten.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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