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Die Frage liegt in der Luft: Sind wir in einer Blase oder nicht? Für Anleger ist das keine theoretische Angelegenheit, denn wenn Aktien zu weit gestiegen sind, kann das große Folgen für den Rest der Finanzmärkte haben, einschließlich Bitcoin.
Der Vergleich mit der Dotcom-Blase
Betrachtet man nur die Bewertungen, ähnelt der amerikanische Aktienmarkt verdächtig früheren Blasen. Das fühlt sich unangenehm an. Aber, und das ist ein großes Aber, die Situation ist heute fundamental anders:
- Technologiegiganten wie Apple, Microsoft und Nvidia generieren enorme Cashflows
- sie wachsen Jahr für Jahr kräftig weiter
- und ihre Bilanzen sind stärker als je zuvor
Zum Vergleich: Ende der 90er Jahre, während der Dotcom-Blase, lag das Verhältnis zwischen Aktienkursen und Gewinnwachstum (die PEG-Ratio) amerikanischer Technologieunternehmen bei 3,7. Heute ist das viel niedriger, bei etwa 1,7.
Und es gibt noch einen Unterschied: Die Investitionen in KI, Rechenzentren und Cloud werden jetzt größtenteils aus eigenen Cashflows bezahlt, während Unternehmen in den 90er Jahren von neuen Aktienemissionen und Schulden abhängig waren.
Man könnte also sagen: Damals trieb der Markt auf Hoffnung und Luftschlössern, jetzt steht viel mehr Qualität dahinter.
Was sagen die großen Namen?
Investmentlegende Howard Marks, ein Mann aus derselben Schule wie Warren Buffett, sagte kürzlich:
- es gibt derzeit keine Manie im Markt
- der S&P 500 ist zwar teuer, aber die Qualität der Unternehmen ist viel besser
- es ist schwierig, den Markt jetzt eine Blase zu nennen
Seine Botschaft: vorsichtig sein, aber nicht in Panik geraten.
HOWARD MARKS THIS MORNING:
– I don’t see mania in the market right now.
– S&P is expensive, but the quality of companies are much better.
– I’d struggle to call the market a bubble right now.
some bullish statements by one of the biggest value investors out there… pic.twitter.com/V6Ms5SUhvw
— amit (@amitisinvesting) October 13, 2025
Dennoch gibt es Grund zur Wachsamkeit. Der Streit zwischen den USA und China hält Anleger in Spannung. Ein langanhaltender Handelskrieg würde Wachstum und Bewertungen bremsen. Gleichzeitig ist die Verflechtung zwischen beiden Volkswirtschaften so groß, dass ein Deal letztendlich wahrscheinlicher erscheint als ein langanhaltender Konflikt. Beide brauchen einander.
Und was bedeutet das für Bitcoin?
Bitcoin (BTC) folgt oft der Liquidität im Markt. Solange die großen Technologieunternehmen weiterhin gut abschneiden und Anleger Risiken eingehen, fließt auch Kapital in Richtung alternativer Assets wie Bitcoin.
Aber: Sollte das Sentiment umschlagen und Aktien doch stark einbrechen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Bitcoin-Kurs zunächst mitfällt. Erst danach kann sich die digitale Münze als Alternative hervorheben, besonders wenn Anleger ihr Vertrauen in Fiatgeld und Staatsanleihen verlieren.
Das Basisszenario laut Experten wie Howard Marks? Noch mindestens eine Periode explosiver Anstiege, sowohl bei Tech als auch bei Bitcoin. Wann die kommt? Das ist schwieriger vorherzusagen.
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