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Zwei Solo-Bitcoin (BTC)-Miner haben in dieser Woche sprichwörtlich die Lotterie gewonnen. Es kommt selten vor, dass allein operierende Miner tatsächlich einen Beitrag zur Blockchain leisten können – doch wenn es geschieht, ist die Belohnung enorm.
Zwei Solo-Miner erhalten über 250.000 Euro
Zwei Bitcoin-Miner, die unabhängig und ohne Mining-Pool arbeiten, haben in derselben Woche jeweils einen Block gefunden – ein äußerst ungewöhnliches Ereignis. Miner prüfen und verarbeiten Transaktionen auf der Bitcoin-Blockchain und erhalten dafür eine Belohnung.
Doch es ist keineswegs garantiert, dass ein einzelner Miner auch tatsächlich einen Block zugewiesen bekommt. Bitcoin-Miner konkurrieren untereinander darum, wer als Nächstes einen Block verarbeiten darf. Wer erfolgreich ist, erhält die vollständige Blockbelohnung.
Um ihre Chancen zu erhöhen, schließen sich viele Miner zu sogenannten Mining-Pools zusammen. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit eines Blockfunds zwar größer, die individuelle Belohnung fällt jedoch deutlich geringer aus.
In der vergangenen Woche haben laut Daten von Mempool.space gleich zwei Solo-Miner unabhängig voneinander einen Block verarbeitet und damit jeweils die vollständige Belohnung von fast 3,16 Bitcoin erhalten.
Beim aktuellen Kurs entspricht das mehr als 250.000 Euro. Dass ein allein agierender Miner einen Block findet, ist bereits eine Seltenheit – dass es gleich zwei in einer Woche sind, ist außergewöhnlich.
Wie funktioniert Bitcoin-Mining?
Bitcoin ist ein kryptographisches Netzwerk, das aus Blöcken von Transaktionen besteht. Diese Blöcke werden von Minern dem Netzwerk hinzugefügt, indem sie mithilfe leistungsstarker Computer kryptografische Rechenaufgaben lösen.
Diese „Puzzles“ sorgen für Sicherheit und Integrität im Netzwerk. Das aufwendige Rechnen erschwert es potenziellen Angreifern, Transaktionen zu manipulieren oder zu fälschen. Um diese Rechenarbeit leisten zu können, sind spezialisierte Computer und erhebliche Rechenleistung notwendig.
Was braucht man für eine Mining-Operation?
Der Wettbewerb unter Bitcoin-Minern ist global und hart. Nicht jeder kann profitabel minen – es erfordert spezialisierte Hardware, eine stabile und kostengünstige Stromversorgung sowie effektive Kühlung für die Hochleistungsrechner.
Ein Beispiel für eine groß angelegte Mining-Operation ist die Corsicana Facility des Unternehmens Riot Platforms. Diese befindet sich in Texas und verfügt über eine Stromkapazität von 400 Megawatt – genug, um rund 1 Million Haushalte in Europa ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.
Die Kühlung der Geräte erfolgt mit einer speziellen Flüssigkeit, einer Art Öl, die Hitze besonders effizient ableitet.
Aktuell generiert Riot Platforms mehr als 6 Bitcoin pro Tag – das entspricht bei heutigem Kurs einem Tagesumsatz von über 500.000 Euro. Wie viel davon als Gewinn verbleibt, hängt jedoch stark von den Kosten für Hardware und Energie ab.
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