Gino Presti Gino Presti
3 min. Lesedauer

Seltenes Bitcoin-Signal deutet auf explosive Kurssteigerung von 220 Prozent hin

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Bitcoin stagniert, Worldcoin unter Druck

Foto: Jose Mario Bertero/Shutterstock

Der Kurs von Bitcoin zeigt derzeit ein doppeltes Gesicht. Während der Preis aktuell abgesackt ist, sehen Analysten gerade die Art von Dip, die sich später als überraschend attraktiver Einstiegszeitpunkt erweist. Gelingt es BTC, eine wichtige Unterstützungszone zu durchbrechen, ist eine deutliche Kurssteigerung nicht ausgeschlossen.

Kurzfristig liegt jedoch Unruhe in der Luft. Mehrere Indikatoren deuten darauf hin, dass der Verkaufsdruck noch nicht vorbei ist. Möglicherweise ist ein weiterer Schlag nach unten näher als viele Anleger hoffen.

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Kurz zusammengefasst

  • Historische Modelle deuten darauf hin, dass Bitcoin eine Kaufzone erreicht hat. In der Vergangenheit führte dies oft zu deutlichen Kurssteigerungen.
  • Es liegt eine wichtige Unterstützungszone zwischen 40.000 und 55.000 Dollar. Historisch gesehen folgte von diesem Niveau oft ein Anstieg von mehr als 170 Prozent.
  • Dennoch deuten andere Indikatoren auf ein Risiko hin: ein möglicher Rückgang auf 52.000 Dollar oder sogar 38.000 Dollar ist nicht ausgeschlossen.

Eine seltene Chance für Bitcoin?

Mehrere Langfristmodelle zeigen, dass Bitcoin möglicherweise unterbewertet ist. Nach dem Rückgang Richtung 60.000 Dollar und der Erholung auf 72.000 Dollar ist der Kurs in eine sogenannte Kaufzone gelangt. Zum Zeitpunkt des Schreibens bewegt sich der Bitcoin-Kurs um die 66.000 Dollar.

Ein bekanntes Beispiel ist das Realized Price-Modell, das den durchschnittlichen Preis betrachtet, zu dem alle Bitcoins zuletzt gehandelt wurden. Dieser liegt jetzt bei rund 55.000 Dollar.

In früheren Zyklen erwies sich ein Kurs in der Nähe dieses Niveaus oft als Startschuss für eine deutliche Erholung. Anstiege von 170 bis 220 Prozent waren keine Ausnahmen. In diesem Szenario kommen Kursziele über 150.000 Dollar in Sicht.

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Andere Modelle bestätigen dieses Bild

Auch das Power Law Quantile Model des Forschers Giovanni Santostasi deutet darauf hin, dass Bitcoin relativ niedrig bewertet ist. In diesem Modell fungiert die Zone zwischen 50.000 und 62.000 Dollar historisch oft als Boden. Zusammen deuten diese Modelle auf eine starke Unterstützungszone zwischen 40.000 und 55.000 Dollar hin.

Wenn Bitcoin solche Zonen erreicht, folgt in der Vergangenheit oft erst eine ruhige Phase von sechs bis acht Monaten. Danach setzt in der Regel ein neuer Anstieg ein, der letztendlich Richtung neue Rekordniveaus führen kann.

Kurzfristig: Risiken bleiben

Dennoch sind die Signale kurzfristig weniger beruhigend. Der Relative Strength Index (RSI) deutet beispielsweise auf Raum für eine tiefere Korrektur hin. Dieser RSI ist ein beliebter Indikator, der misst, ob ein Asset zu stark gestiegen oder zu stark gefallen ist.

Die Skala reicht von null bis 100. Über 70 wird oft von überkauft gesprochen (Chance auf Abkühlung), unter 30 von überverkauft (Chance auf Erholung).

Seit 2014 gilt ein spezifisches RSI-Signal regelmäßig als Bodenankündigung. Aber ein solches Signal kommt oft erst nach einem Rückgang von 17 bis 55 Prozent. Umgerechnet bedeutet dies, dass 52.000 Dollar möglicherweise noch in Sicht kommen.

Was sagt der RSI über Bitcoin?

Bitcoin stand in den vergangenen 24 Stunden technisch gesehen am Rande von überverkauft. Dies ist ein Niveau, auf dem der Verkaufsdruck so groß gewesen ist, dass eine zeitweise Erholung häufiger vorkommt. Das siehst du am Relative Strength Index (RSI).

Mit einem RSI von 31 hängt Bitcoin also knapp über dieser überverkauft-Grenze. Das deutet darauf hin, dass der Kurs aktuell deutlich unter Druck gestanden hat und dass es viel Verkaufsdruck gegeben hat. Gleichzeitig ist 31 auch ein Niveau, bei dem Trader besonders aufmerksam werden: oft ist dies der Bereich, in dem eine Coin versucht, einen Boden zu bilden und wo eine Erholung entstehen kann.

Bedenke jedoch, dass der RSI keine Glaskugel ist. In einem starken Abwärtstrend kann der Wert auch längere Zeit niedrig bleiben, ohne dass es direkt zu einer Erholung kommt.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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