Gino Presti Gino Presti
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Schlecht für Bitcoin? Hoher realer Zins signalisiert mögliche Rezession

Bitcoin-BTC
Angst und Panik vor wichtigem Donnerstag für Bitcoin

Foto: sweeann/Shutterstock

Der Realzins (Zinsen abzüglich Inflation) ist in den USA auf 2,5% gestiegen, den höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008.

Innerhalb von zwei Jahren ist der Realzins von -5,5% auf die aktuellen 2,5% gestiegen. In den letzten 40 Jahren haben solche Zinssätze zu Rezessionen geführt.

Müssen wir uns also Sorgen um eine Rezession und Bitcoin (BTC) machen?

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Bitcoingigant kauft erneut Bitcoin im Wert von 222 Millionen Euro
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‚Höher für Länger‘

Die aktuelle Politik der amerikanischen Zentralbank (Federal Reserve) wird als ‚higher for longer‘ bezeichnet. Das bedeutet, dass die Zentralbank die Zinsen für einen längeren Zeitraum auf einem höheren Niveau halten will, um die Inflation unter Kontrolle zu halten.

Bisher war die US-Wirtschaft so stark, dass die Fed nicht an Zinssenkungen denken konnte.

Ein starker US-Konsum hielt die Wirtschaft am Laufen und führte zu einem steigenden Inflationsdruck. Dieser Aufwärtsdruck war insbesondere im ersten Quartal dieses Jahres zu spüren. Im ersten Quartal 2024 lag die Inflation in Amerika durchgehend über den Erwartungen.

Das hat den Markt sehr pessimistisch gestimmt, da Zinssenkungen plötzlich in weite Ferne gerückt sind. Jetzt sehen wir eine leichte Schwäche in der US-Wirtschaft, der Arbeitsmarkt zeigt erste Risse und die Verbraucher scheinen ihre Ersparnisse langsam aufgebraucht zu haben.

Was bedeutet das für den Bitcoin Kurs?

Für den Bitcoin-Kurs ist es wichtig, dass die amerikanische Wirtschaft sich abschwächt, damit die Inflation abnimmt und die Federal Reserve die Zinsen senken kann. Deshalb sahen wir in den letzten Wochen auch eine bullische Reaktion von Bitcoin.

Seit dem 1. Mai, dem Tag der letzten Zinsentscheidung der US-Notenbank, hat sich die Stimmung langsam ins Bullishe gedreht. Wir haben einige günstigere Inflationsberichte gesehen, die US-Notenbank hat sich eher zurückhaltend geäußert und nun beginnt auch der Arbeitsmarkt zu schwächeln.

Entscheidend ist jedoch, dass sich die US-Wirtschaft nicht so stark abschwächt, dass wir in eine Rezession abrutschen. Das könnte Sand ins Getriebe des Bullenmarktes streuen. Deshalb ist es wichtig, die makroökonomischen Daten in den kommenden Wochen im Auge zu behalten.

Heute werden zum Beispiel wieder viele wichtige Daten zum US-Arbeitsmarkt veröffentlicht.

Was denkst du? Wird Bitcoin bald ein neues Allzeithoch erreichen?

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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