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Bitcoin in der Gefahrenzone: Kurs fällt unter wichtiges Langzeit-Unterstützungsniveau

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Vier-Jahres-Zyklus lebt: „70 % Bitcoin-Crash erwartet“

Foto: Andrei Antipov / Shutterstock

Bitcoin schließt das Jahr an einem Punkt ab, vor dem technische Analysten bereits seit Monaten warnen. Der Kurs ist Anfang dieser Woche unter den gleitenden 100-Wochen-Durchschnitt gefallen, ein Niveau, das in früheren Marktzyklen oft den Beginn eines längeren Abwärtstrends bedeutete. Das macht diese Bewegung mehr als einen gewöhnlichen zwischenzeitlichen Dip.

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100-Wochen-Durchschnitt als historischer Wendepunkt

Der gleitende 100-Wochen-Durchschnitt gilt seit Jahren als Trennlinie zwischen Aufwärts- und Abwärtsbewegungen im Markt. In der Vergangenheit erwies sich dieses Niveau mehrfach als entscheidend. Sobald der Kurs strukturell darunter fiel, folgten deutliche Korrekturen. Analyst ChainMind zeigt in einem Beitrag, dass während früherer Zyklen der Verlust auf 35 Prozent oder mehr anstieg, mit 2022 als aktuellstem Beispiel. Damals beschleunigte sich der Rückgang, nachdem dieser Durchschnitt aufgegeben wurde.

Die aktuelle Korrektur zeigt, dass der Bitcoin-Kurs bereits gut 31 Prozent niedriger steht als das aktuelle Hoch bei rund 106.500 Euro. Sollte der Kurs in den kommenden Wochen nicht über den gleitenden 100-Wochen-Durchschnitt zurückkehren, ist laut dem Chart von ChainMind ein weiterer Abstieg in Richtung der Zone zwischen 30.000 und 42.500 Euro möglich. Zusätzliche Sorge bereitet die Tatsache, dass der Durchschnitt selbst abflacht, was darauf hindeutet, dass der Langzeittrend an Kraft verliert.

Vorsichtige Erholung für Bitcoin kurzfristig

Auf den kürzeren Zeitrahmen ist das Bild weniger eindeutig. Der Kurs versucht erneut, Terrain über dem gleitenden 20-Tage-Durchschnitt zu gewinnen, nachdem dieses Niveau lange Zeit als Widerstand fungierte. Laut Michaël van de Poppe kann ein Durchbruch über diese Linie das kurzfristige Muster verbessern. Gleichzeitig betont er, dass frühere Versuche während dieser Korrektur keinen Bestand hatten.

Ohne mehrere Schlusskurse über diesem Durchschnitt besteht weiterhin das Risiko, dass es sich nur um eine vorübergehende Erholung handelt. Auch Indikatoren wie der Relative Strength Index unterstützen dieses vorsichtige Bild. Dieser steht noch immer unter 50, was auf schwaches Momentum hindeutet.

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Große Akteure noch uneinig

Unter großen Marktteilnehmern gehen die Erwartungen auseinander. Einige Analysten, wie CW, sehen, dass große Trader auf Bitfinex ihre Long-Positionen halten, was auf Vertrauen in eine nächste Aufwärtsphase hinweisen kann. Andere, wie Ali Charts, bleiben skeptisch und sprechen von einem klassischen Dead-Cat-Bounce, bei dem der Markt noch einmal aufspringt, bevor sich der Rückgang fortsetzt.

Lark Davis ist einigermaßen optimistisch und erwähnt in seinem Beitrag, dass Bitcoin historisch gesehen selten ein rotes Jahr nach einem Halving abschließt. Dennoch ist das keine Gewissheit. Mit dem Jahreswechsel in Sicht bleibt der Markt gefangen zwischen Hoffnung auf Erholung und dem Gewicht eines technischen Signals, das zuvor bereits deutliche Korrekturen ankündigte.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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