Amal Bell Amal Bell
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Sagt dies das Ende des Bitcoin-Bullenmarkts voraus?

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Bitcoin Nachri…
Experte: Bitcoin bleibt anfällig für 50 %-Crashes

Foto: Lukas Heldak/Shutterstock

Der Bitcoin-Kurs steigt raketenartig und nähert sich erneut der Marke von 120.000 US-Dollar. Die neue Börsenwoche hat mit grünen Zahlen begonnen, nachdem die Europäische Union und die Vereinigten Staaten am Wochenende ein Handelsabkommen erzielt haben. Für China wurde die Pause bei den Zöllen durch die Trump-Regierung um 90 Tage verlängert.

Im Hintergrund gibt es jedoch ein Problem, das langfristig das Ende des Bullenmarkts bedeuten könnte.

Die Hälfte aller Bitcoins im Minus laut neuen Zahlen
Die Hälfte aller Bitcoins im Minus laut neuen Zahlen

Das Ende des Bitcoin-Bullenmarkts

Aktuell sind die Bedingungen nahezu ideal für Bitcoin. Kein Wunder, dass der Kurs seit dem Tiefpunkt während des Zollstreits im April um etwa 50 % gestiegen ist. Da der Handelskrieg weitgehend beendet scheint, gibt es nur noch wenige Gründe zur Sorge für Anleger.

  • Die Trump-Regierung macht deutlich, dass sie die US-Wirtschaft so stark wie möglich ankurbeln will.
  • Amerika spart nicht mehr, sondern gibt so viel wie möglich aus.
  • Andere Großmächte wie China, die EU und Japan verfolgen dieselbe Strategie.
  • Anleger gehen zunehmend Risiken ein; Vermögenswerte wie Ethereum und XRP beginnen zu performen.
  • Die finanziellen Rahmenbedingungen sind äußerst günstig, was es Unternehmen und Verbrauchern erleichtert, Kapital aufzunehmen. Das wirkt wie ein Schmiermittel für die Wirtschaft und die Finanzmärkte.

Der große Nachteil dieser Entwicklung ist das Anheizen der Inflation. Im Kern bedeutet es, dass Regierungen die Welt mit Kapital überfluten. Dieses Kapital führt zwar zu einer starken Weltwirtschaft, treibt jedoch auch die Inflation an.

Vor allem die Inflationserwartungen für die kommenden Jahre beginnen zu steigen, auch weil Trump deutlich gemacht hat, dass er einen Notenbankchef einsetzen möchte, der Zinssenkungen befürwortet.

Was bedeutet das für Bitcoin?

Langfristig führt höhere Inflation zu höheren Zinsen. Bereits jetzt steigen die langfristigen Zinsen leicht an. Höhere Zinsen wirken letztlich als Bremse für das Wirtschaftswachstum und die Finanzmärkte.

Je höher die Zinsen sind, desto schwieriger wird es, Kapital für Investitionen oder etwa den Hauskauf aufzunehmen. Höhere Zinsen bedeuten schlichtweg, dass man weniger leihen kann – und es somit schwieriger wird, steigende Preise aufrechtzuerhalten.

Das könnte ein Problem werden und wahrscheinlich ist es genau dieser Mechanismus, der das Ende des Bitcoin-Bullenmarkts einleiten wird.

Quelle: Forward Guidance

Das Besondere ist, dass die Inflationserwartungen für die nächsten zehn Jahre derzeit noch nicht stark ansteigen – obwohl die Trump-Regierung und andere Großmächte angekündigt haben, die Welt mit Kapital zu fluten.

Wie ist das möglich? Wahrscheinlich hängt das mit der Hoffnung zusammen, dass Künstliche Intelligenz (KI) enorme Einsparungen bringen und die Inflation dämpfen wird. Das spiegelt sich in der oben genannten Grafik wider, die derzeit noch keinen starken Anstieg der Zinsen in den kommenden zehn Jahren zeigt.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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