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Der Bitcoin-Kurs scheint sich von den Crashs zu erholen, die wir zuvor gesehen haben. Rund um das Niveau von 106.000 Dollar bildet sich langsam ein Boden für die digitale Münze. Auf den traditionellen Märkten beginnen Analysten sich jedoch Sorgen über die relativ hohen Bewertungen zu machen, die wir derzeit bei Aktien sehen.
Dennoch scheint eine Rezession in den Vereinigten Staaten ausgeschlossen, und das ist vor allem eine gute Nachricht für Bitcoin.
Was ist die Gefahr für Bitcoin?
Der S&P 500 und Nasdaq 100, zwei große Börsenindizes in den Vereinigten Staaten, stehen auf historisch hohen Niveaus. Das Problem ist jedoch, dass diese Anstiege vor allem durch Liquidität getrieben sind, einen Überfluss an Kapital im Finanzsystem, und weniger durch Gewinnsteigerungen.
Dieser Überfluss an Liquidität kann zurückfallen, wenn die Inflation in den Vereinigten Staaten zu steigen beginnt. Das könnte passieren, wenn die Liquidität, die derzeit vor allem in der Finanzwirtschaft steckt (Aktien und Bitcoin), in die reale Wirtschaft überschwappt.
Es ist beispielsweise möglich, dass Amerikaner aufgrund der hohen Aktienkurse mehr Geld ausgeben, weil sie sich reicher fühlen. Das könnte zu dem Effekt führen, dass die Inflation in den Kursen von Finanzanlagen in die echte Wirtschaft überschwappt und Produkte teurer macht.
Dies wäre das beste Szenario
Das beste Szenario für Bitcoin und den Rest des Marktes ist, wenn der Realzins sinkt. Das ist der Zins auf Anleihen minus die Inflation. Im Grunde ist das der tatsächliche Zins, den Anleger auf Kapital verdienen können.
Wenn dieser sinkt, beispielsweise weil die Inflation fällt oder die amerikanische Zentralbank doch Zinssenkungen weiter durchführt, dann wird es attraktiver, in Assets wie Bitcoin zu investieren.
Derzeit liegt die Wahrscheinlichkeit für eine neue Zinssenkung im Dezember bei 62,9 Prozent. Wenn die Wirtschaftsdaten weiterhin auf diese Weise hereinkommen, wird sich die amerikanische Zentralbank höchstwahrscheinlich für eine Zinssenkung entscheiden.

Wahrscheinlich steigt dieser Prozentsatz in den kommenden Wochen, in Richtung der Zinssitzung vom 10. Dezember, auf 100 Prozent. Das ist grundsätzlich gut für Bitcoin, weil der Markt jetzt noch zu 37,1 Prozent das Szenario einpreist, dass es keine Zinssenkung gibt.
Vorerst gibt es also noch ausreichend Perspektive auf eine Wiederaufnahme der Anstiege für Bitcoin, aber es beginnen sich Risiken in den Markt einzuschleichen.
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