Foto: Gorodenkoff/Shutterstock
Kenneth S. Rogoff, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Harvard University und ehemaliger Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, prognostizierte am fünften März 2018, dass Bitcoin in zehn Jahren wahrscheinlich hundert Dollar wert sein würde – eher als 100.000 Dollar. Zu diesem Zeitpunkt notierte Bitcoin bei rund 10.000 Dollar.
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Warum dachte Rogoff, dass Bitcoin abstürzen würde?
Rogoff erwartete, dass die Vereinigten Staaten am Ende strengere Regulierung für Krypto und Bitcoin einführen würden. Er fand, dass die Aufsichtsbehörden damals zu nachsichtig agierten, und ging davon aus, dass sie schließlich genauso handeln würden wie er.
Rogoff sah Bitcoin vor allem als Instrument der globalen Schattenwirtschaft, die er auf rund siebzehn Billionen Euro schätzt. Als Alternative zu traditionellen Währungen habe Bitcoin seiner Ansicht nach bereits eine Art Bodenpreis für illegale Transaktionen. Das erläutert er ausführlich in seinem Buch „Our Dollar, Your Problem“.
„Nimmst du Bitcoin die Möglichkeiten zur Geldwäsche und Steuervermeidung, ist die Chance, dass du Bitcoin für eine Transaktion nutzt, sehr klein“, behauptete er 2018.
Ein Faktor, den er nicht einkalkulierte, sind Interessenkonflikte bei institutionellen Akteuren. Einige sollen enorme Summen in Krypto halten. Auch das wachsende Interesse großer Anleger wie Michael Saylors MicroStrategy hat den Bitcoin-Kurs stark beeinflusst.
Am Dienstag gab Rogoff auf X seine Fehlkalkulation zu, als sich Bitcoin um 113.000 Dollar bewegte.
Die Meldung vom fünften März 2018
2018 sagte Rogoff, die Nutzung von Bitcoin für Transaktionen würde begrenzt, sobald Möglichkeiten zur Geldwäsche und Steuervermeidung eingeschränkt würden. Er plädierte für eine weltweite Regulierungskampagne, erkannte jedoch an, dass, wenn ein Land nicht mitmache, Bitcoin-Transaktionen dort weiterlaufen könnten.
In Japan wurde Bitcoin 2017 legalisiert und einige Börsen wurden offiziell zugelassen, doch ein Diebstahl von 530 Millionen Dollar führte zu strengeren Regeln. Südkorea verfolgte damals einen vorsichtigen Ansatz und erlaubte Handel nur über Bankkonten unter Klarnamen.
Die Rolle des Privatsektors
Historisch hat der Privatsektor fast alle Währungsinnovationen entwickelt, von Münzen bis Papiergeld. Heute dehnt sich die Blockchain, die Technologie hinter Bitcoin, auf Anwendungen weit über digitale Währungen hinaus aus. Sie wächst schnell und könnte zu einer der einflussreichsten Erfindungen seit dem Computer werden.
Die Zukunft von Bitcoin
Technisch kann Rogoffs Prognose noch eintreffen, denn es ist noch nicht 2028. Dennoch erscheint ein so drastischer Rückgang von Bitcoin unwahrscheinlich. Zusammen mit Gold könnte Bitcoin als sicherer Hafen gegen Inflation dienen. In diesem Szenario könnte die Kryptowährung stabiler werden und bei hoher Inflation sogar im Wert steigen. In der Krypto-Welt bleibt jedoch nichts sicher – nicht einmal, dass dieser Professor unrecht hat.
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