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Die US-Konjunkturdaten vom Montag sorgen für neue Hoffnung an den Finanzmärkten – auch bei Bitcoin (BTC). Der wichtige Einkaufsmanagerindex (PMI) des Institute for Supply Management (ISM) ist auf 52,6 Punkte gestiegen und liegt damit klar über der entscheidenden 50-Punkte-Marke. Diese gilt als Schwelle zwischen wirtschaftlicher Schrumpfung und Wachstum. Für den Kryptomarkt könnte das ein relevantes Signal sein.
Gerade das Timing ist bemerkenswert. Bitcoin und viele Altcoins standen zuletzt stark unter Druck. Seit dem vergangenem Wochenende bewegt sich Bitcoin auf dem tiefsten Stand seit April des Vorjahres. Entsprechend stellt sich für viele Anleger die Frage: Handelt es sich nur um eine Korrektur im Bullenmarkt – oder beginnt bereits ein neuer Bärenmarkt?
PMI als Frühindikator für den Konjunkturzyklus
Der PMI gilt als sogenannter Leading Indicator. Er misst die wirtschaftliche Aktivität im verarbeitenden Gewerbe und basiert auf Umfragen unter mehreren hundert Einkaufsmanagern. Abgefragt werden unter anderem Auftragseingänge, Produktion, Beschäftigung und Preise.
Der entscheidende Punkt: Ein PMI über 50 signalisiert Wachstum, ein Wert darunter deutet auf eine Abschwächung der Wirtschaft hin. Historisch hat dieser Indikator häufig Wendepunkte im Konjunkturzyklus früh angezeigt – oft bevor sie sich in harten Wirtschaftsdaten oder an den Märkten widerspiegeln.
Was das mit Bitcoin zu tun hat
Laut Marktbeobachtern wie Krypto-Analyst Oliver Michel gewinnt der PMI auch für Bitcoin zunehmend an Bedeutung. Die These: Je stärker sich der Kryptomarkt den klassischen Finanzmärkten annähert, desto weniger relevant wird der klassische Vierjahreszyklus von Bitcoin. Stattdessen könnte der Konjunkturzyklus – gemessen am PMI – eine größere Rolle spielen.
BITCOIN und ALTCOINS: Korrektur im Bullen- oder mitten im Bären-Markt?
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Die Zweifel aufgrund des starken Abverkaufs bei Bitcoin und Altcoins sind nicht zu übersehen. Am Wochenende fiel die Mutter der Kryptowährungen rund bis auf den… pic.twitter.com/BBIlETonpn
— DER AKTIONÄR (@aktionaer) February 3, 2026
Ein Blick in die Vergangenheit stützt diese Annahme. In mehreren Phasen, in denen der PMI nachhaltig über die 50-Punkte-Marke gestiegen ist, folgte Bitcoin mit Verzögerung einer Aufwärtsbewegung. Dabei handelt es sich nicht um eine Garantie, aber um eine statistisch auffällige Korrelation.
Warum der aktuelle Wert Hoffnung macht
Besonders positiv: Der PMI hat die 50 nicht nur knapp überschritten, sondern deutlich. Erwartet wurde ein Wert unter 49 Punkten – tatsächlich kam es zu einer starken Überraschung nach oben. Das spricht für eine robuste US-Wirtschaft und nährt die Hoffnung auf steigende Risikobereitschaft bei Investoren.
Für den Bitcoin bedeutet das potenziell Rückenwind, vor allem wenn sich das Wachstumssignal in den kommenden Monaten bestätigt. Entscheidend bleibt jedoch, ob weitere Konjunkturdaten diesen Trend stützen.
Fazit
Der Sprung des PMI auf 52,6 Punkte ist ein positives Makrosignal – auch für Bitcoin. In einem Marktumfeld voller Unsicherheit liefert er zumindest ein Argument dafür, dass der aktuelle Rückgang eine Korrektur und nicht zwangsläufig der Beginn eines Bärenmarktes ist. Klar ist aber auch: Der PMI erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Erholung, ersetzt jedoch kein Risikomanagement.
Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob Bitcoin den wirtschaftlichen Rückenwind tatsächlich aufnimmt. Verfolge unsere Bitcoin Nachrichten um keine Entwicklungen zu verpassen.
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