Foto: RachenStocker/Shutterstock
Die Spannungen rund um Iran führten zu einem starken Anstieg des Ölpreises und setzten den Bitcoin (BTC)-Kurs kurzfristig unter Druck. Doch bedeutet das, dass wir am Beginn dauerhaft höherer Energiepreise stehen? Und was würde das für Bitcoin bedeuten?
🔥 Bleib immer auf dem Laufenden über die neuesten Krypto-News – folge uns auf X
Ölpreis schießt nach oben – aber wo sind die echten Engpässe?
Der Ölpreis stieg in kurzer Zeit zweistellig an. Dennoch scheint diese Bewegung vor allem eine Risikoprämie widerzuspiegeln: Investoren preisen zusätzliche Unsicherheit ein, doch es gibt bislang keine Anzeichen für tatsächliche Angebotsstörungen.
Solange Exportterminals, Pipelines oder die Straße von Hormus nicht direkt betroffen sind, handelt es sich eher um Nervosität als um reale physische Engpässe.
Laut Analysten von Bloomberg liegt der „faire Wert“ für US-Öl bei rund 67 US-Dollar pro Barrel. Um sich dauerhaft über diesem Niveau zu halten, braucht es mehr als bedrohliche Schlagzeilen.

Die globalen Lagerbestände sind weiterhin robust, und der Terminmarkt signalisiert keine anhaltende Knappheit. Das deutet darauf hin, dass der Markt derzeit von einer fortgesetzten Versorgung ausgeht.
Was macht das smarte Geld?
Das sogenannte smarte Geld scheint nicht auf eine langanhaltende Krise zu setzen. Der starke Anstieg des Ölpreises wird eher als kurzfristige Absicherung denn als Beginn einer neuen Ära mit 100 Dollar pro Barrel betrachtet.
Auch der breitere Aktienmarkt zeigt keine Panikreaktion. Historisch betrachtet notieren US-Aktien im Durchschnitt rund 14 Prozent höher zwölf Monate nach größeren geopolitischen Schocks seit 1950.

Investoren positionieren sich schnell neu, sobald klar wird, dass sich die fundamentalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kaum verändern. Die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Eskalation mit langfristigen Störungen der Energieflüsse wird vom Markt daher als relativ gering eingeschätzt.
Was bedeutet das für Bitcoin?
Bitcoin reagiert häufig empfindlich auf plötzliche geopolitische Unruhen. Zunächst zeigt sich meist risikoscheues Verhalten: Anleger verkaufen volatile Assets.
Eine langanhaltende Ölkrise könnte die Inflation anheizen und Zinssenkungen verzögern – was negativ für Bitcoin und andere Kryptowährungen wäre. Solange es jedoch bei erhöhter Volatilität ohne dauerhafte physische Engpässe bleibt, dürfte der Effekt wahrscheinlich nur vorübergehend sein.
Tipp: OKX verschenkt 20 € in Bitcoin
Noch kein OKX-Account? Dann ist heute dein Glückstag! Die beliebte Krypto-Börse OKX schenkt allen neuen deutschen Nutzern gerade gratis 20 € in Bitcoin.
Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur etwa eine Minute. Hier sicherst du dir 20 € gratis Bitcoin.
👀 Gratis Bitcoin mitnehmen