Milliardär rät jedem zum Bitcoin-Kauf: „Besser als Immobilien“

2 Min. Lesedauer
20. Juni 2026, 21:20
Milliardär rät jedem zum Bitcoin-Kauf: „Besser als Immobilien“
Foto: Shutterstock.com/Alexander_IV

Während viele Anleger Immobilien noch immer als eine der sichersten Investitionen betrachten, sieht das der mexikanische Milliardär Ricardo Salinas Pliego ganz anders.

Der Unternehmer mit einem geschätzten Vermögen von mehreren Milliarden US-Dollar sagt, dass Bitcoin inzwischen die bessere Investition als Immobilien sei. Mehr noch: Nach eigenen Angaben hält er mittlerweile rund 70 Prozent seines investierbaren Vermögens in der größten Kryptowährung der Welt.

Von Immobilien zu Bitcoin

Salinas zählt seit Jahren zu den bekanntesten Bitcoin-Befürwortern unter den Milliardären.

Während viele vermögende Anleger ihr Kapital auf Aktien, Anleihen, Gold und Immobilien verteilen, setzt der Mexikaner zunehmend auf Bitcoin.

Er ging sogar so weit, Menschen dazu zu raten, Immobilien zu verkaufen und das Geld stattdessen in Bitcoin zu investieren. Seiner Ansicht nach sind Immobilien mit Instandhaltungskosten, Steuern und regulatorischen Vorgaben verbunden, während Bitcoin einfacher zu besitzen und zu übertragen sei.

Obwohl selbst viele Bitcoin-Anleger eine derart hohe Konzentration als riskant betrachten, bleibt Salinas von seiner Strategie überzeugt.

Ein Haus kostete einst 2.500 Bitcoin

Der Milliardär verweist vor allem auf die langfristige Entwicklung. Als Beispiel nennt er die Wertentwicklung von Bitcoin im Vergleich zu Immobilien in den vergangenen zehn Jahren. Im Jahr 2016 kostete ein Haus im Wert von einer Million US-Dollar umgerechnet etwa 2.500 Bitcoin. Heute würde dasselbe Haus nur noch rund 15 Bitcoin kosten.

Für Salinas zeigt dies, wie stark die Kaufkraft von Bitcoin im Vergleich zu traditionellen Vermögenswerten gestiegen ist.

Er erwartet, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird.

Sorgen um den US-Dollar

Ein wichtiger Grund für seinen Optimismus ist seine Sicht auf das Finanzsystem.

Nach Ansicht von Salinas verlieren traditionelle Währungen langfristig kontinuierlich an Kaufkraft. Dabei verweist er auf den US-Dollar, der laut verschiedenen Berechnungen heute nur noch einen Bruchteil dessen wert sei, was man vor Jahrzehnten mit derselben Währung kaufen konnte.

Angesichts einer US-Staatsverschuldung von inzwischen rund 39 Billionen US-Dollar befürchtet er, dass Regierungen letztlich immer mehr Geld schaffen müssen, um die Schulden beherrschbar zu halten. Dies könnte den Wert traditioneller Währungen zusätzlich unter Druck setzen.

Nicht jeder Anleger wird zustimmen

Die Strategie von Salinas ist alles andere als gewöhnlich.

Selbst innerhalb der Kryptowelt halten viele Analysten eine Allokation von 70 Prozent in Bitcoin für extrem hoch. Traditionelle Vermögensverwalter empfehlen in der Regel, nur einen kleinen Teil eines Portfolios in Kryptowährungen zu investieren.

Dennoch steht Salinas mit seiner Haltung nicht allein da. In den vergangenen Jahren haben auch Unternehmen wie Strategy von Michael Saylor sowie verschiedene institutionelle Investoren Milliarden US-Dollar in Bitcoin umgeschichtet.

Die entscheidende Frage bleibt daher dieselbe: Ist Bitcoin eine spekulative Anlage oder entwickelt es sich tatsächlich zu digitalem Gold? Für Salinas ist diese Frage längst beantwortet.

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