Kryptomillionär mit 400 Verkehrsstrafen verunglückt in Lamborghini

2 Min. Lesedauer
12. Nov. 2025, 07:37

Ein russischer Kryptomillionär ist bei einem schweren Unfall mit seinem Lamborghini Urus ums Leben gekommen, einem Sportwagen im Wert von 375.000 Euro. Laut lokalen Medien verlor der Mann die Kontrolle über das Lenkrad, als er mit hoher Geschwindigkeit eine Kurve verfehlte und anschließend gegen eine Leitplanke prallte. Der Fahrer, der von verschiedenen Quellen als Aleksej Dolgich identifiziert wird, verstarb noch am Unfallort.

Kryptocrash fordert mehrere Leben

Er war als Kryptomillionär bekannt, aber über den genauen Umfang seines Vermögens ist wenig bekannt.

Der Lamborghini, ein SUV-Modell Urus, den er im August 2023 anschaffte, stand als Symbol für seinen luxuriösen Lebensstil. Das Auto kann in etwas mehr als drei Sekunden von null auf hundert Kilometer pro Stunde beschleunigen und hat eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h. Laut Augenzeugen soll die Geschwindigkeit während des Unfalls mehr als 150 km/h betragen haben – weit über dem erlaubten Limit.

Bei dem Unfall kam nicht nur Dolgich ums Leben. Auch einer seiner Beifahrer verstarb. Zwei weitere Insassen wurden schwer verletzt und mit mehreren Knochenbrüchen ins Krankenhaus gebracht. Lokale Behörden untersuchen noch die genauen Umstände des Unfalls, betonen aber, dass zu schnelles Fahren die Hauptrolle spielte.

Skandale und umstrittene Vergangenheit

Was den Unfall besonders auffällig macht, ist die Vergangenheit des Fahrers. In anderthalb Jahren hat er mehr als 400 Verkehrsstrafen gesammelt – alle mit demselben Lamborghini. Aus Polizeiberichten geht hervor, dass allein im Jahr 2024 mehr als hundert Verkehrsverstöße auf seinen Namen registriert waren, und 2025 stieg diese Zahl auf fast dreihundert. Die meisten betrafen zu schnelles Fahren, aber auch das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts.

Neben seinem rücksichtslosen Fahrverhalten war er auch in eine Reihe anderer Vorfälle verwickelt. Kurz nach dem Kauf seines Lamborghini soll er in eine gewalttätige Auseinandersetzung vor einem Restaurant in Moskau verwickelt gewesen sein, bei der Schüsse gefallen sein sollen.

Darüber hinaus wurde sein Name in der Vergangenheit in Ermittlungen zu Geldwäschepraktiken genannt. Laut lokalen Medien wurden nach dem Unfall mehrere Bündel Bargeld beim Wrack gefunden – hauptsächlich Banknoten zu 5.000 Rubel, umgerechnet etwa fünfzig Euro pro Stück. Der Tod von Dolgich hat viele Reaktionen in den sozialen Medien hervorgerufen. Viele sehen den Vorfall als typisches Beispiel dafür, wie die Kombination aus Rücksichtslosigkeit und Reichtum tödlich enden kann.

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