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Trotz starker Kursschwankungen ist der Kryptomarkt 2025 endgültig erwachsen geworden. Große Investoren steigen massiv ein, und Kryptoprojekte verdienen immer mehr echtes Geld. Dies ist die wichtigste Schlussfolgerung aus einem neuen Jahresbericht der Binance Research, der Forschungsabteilung der großen Kryptobörse.
Der Kryptomarkt wird stabiler. Der Fokus verschiebt sich von Spekulation hin zu Regulierung, echter Umsatz und dem Einstieg großer Investoren. Börsengehandelte Bitcoin-Fonds (ETFs) in den USA haben über 21 Milliarden Dollar eingesammelt. Unternehmen besitzen nun gemeinsam mehr als 1,1 Millionen Bitcoins.
Stablecoins, Kryptowährungen mit festem Wert, verarbeiteten Transaktionen im Volumen von 33 Billionen Dollar. Das ist mehr als das Doppelte des Zahlungsnetzwerks Visa.
Wilde Kurse, stabile Basis
Wer nur auf die Kurse schaute, sah 2025 ein wildes Jahr. Der Gesamtwert des Marktes stieg auf über 4 Billionen Dollar, und Bitcoin (BTC) erreichte einen Rekordpreis von 126.000 Dollar. Dennoch endete der Markt das Jahr fast 8 Prozent im Minus.
Die Forscher führen die Schwankungen auf wirtschaftliche und politische Unruhen zurück, wie ein wechselhaftes Zinsgeschehen. Unter der Oberfläche wurde der Sektor jedoch reifer. Der Markt dreht sich immer weniger um Spekulation und immer mehr um konkrete Ergebnisse.
Laut Bericht wird Bitcoin zunehmend zu einer Anlage für große, professionelle Akteure. Die neuen US-Bitcoin-Fonds (ETFs) spielten dabei eine Hauptrolle und sorgten für 21 Milliarden Dollar Neuinvestitionen. Unternehmen halten mittlerweile über 1,1 Millionen Bitcoins, was 5,5 Prozent des gesamten Angebots entspricht.
Gleichzeitig wurde Bitcoin seltener für alltägliche Zahlungen genutzt. Die Anzahl aktiver Adressen im Netzwerk sank um 16 Prozent. Das verstärkt das Bild von Bitcoin als digitales Gold: eine Methode, Vermögen über offizielle Anlageprodukte zu erhalten.
Stablecoins und DeFi generieren Milliarden
Auch das Wachstum von Stablecoins war laut Studie enorm. Diese an einen festen Wert wie den Dollar gekoppelten Kryptowährungen bilden das Rückgrat des Kryptohandels. Mit einem Jahres-Transaktionsvolumen von 33 Billionen Dollar überwanden sie mehr als das Zweifache des Zahlungsnetzwerks Visa.
Der Sektor der dezentralen Finanzen (DeFi) wuchs ebenfalls stark. Die gemeinsame Umsatz von DeFi-Projekten betrug 16,2 Milliarden Dollar. Ein neuer Trend ist die Nutzung von „Real-World Assets“ (RWAs), wie digitalisiertem Immobilienbesitz, als Sicherheit in diesen Systemen.
Ausblick: Mildere Regeln und neue Anwendungen
Für 2026 erwarten die Forscher weiteres Wachstum, möglicherweise unterstützt durch mildere Regulierungen und neue Innovationen. Wichtige Themen werden Zahlungs-Apps mit renditebringenden Stablecoins und der weitere Aufstieg der Künstlichen Intelligenz in der Finanzwelt sein.
Der Bericht zeigt einen Sektor, der unabhängig von den Kursen immer fester steht und stärker mit der traditionellen Finanzwelt verwurzelt ist.
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