Kryptomarkt fühlt sich stärker an, da Bitcoin stabiler wird

2 Min. Lesedauer
20. Jan. 2026, 10:39

Bitcoin zeigt Signale, die auf mehr Stabilität hinweisen. Das geht aus neuen Zahlen des Analyseunternehmens Glassnode hervor. Die Daten zeigen, dass wieder etwas mehr mit Bitcoin gehandelt wird. Gleichzeitig nimmt der Druck von Verkäufern ab. Dies zeigt, dass Bitcoin immer reifer wird, was für einen stabileren Bitcoin-Kurs sorgen kann.

Mehr Handel und weniger Verkaufsdruck bei Bitcoin

Laut Glassnode, einem Unternehmen, das den Bitcoin-Markt anhand von Daten verfolgt, nimmt das Handelsvolumen auf dem Spotmarkt zu. Das bedeutet, dass wieder etwas mehr Bitcoin direkt gekauft und verkauft wird, anstatt nur gehalten zu werden.

Gleichzeitig sehen die Analysten, dass der Verkaufsdruck abnimmt. Verkaufsdruck entsteht, wenn viele Anleger gleichzeitig verkaufen wollen, was oft für zusätzliche Kursrückgänge sorgt. Da das jetzt weniger passiert, bekommt der Markt mehr Raum zur Stabilisierung.

Glassnode sagt dabei, dass die Nachfrage noch wechselhaft ist. Viele Anleger kaufen nicht direkt bei fallenden Kursen, sondern warten ab, wodurch die Erholung langsam bleibt und noch keine klare Richtung zeigt.

Kurs fällt, aber Bild bleibt gemischt

Trotz dieser Signale sank der Kurs von Bitcoin aktuell unter 93.000 Dollar. Dieser Rückgang folgte nach einer kurzen Erholung am Wochenende und kam durch neue Spannungen zwischen Europa und Amerika über Handelstarife. Das sorgte erneut für Unsicherheit an den Märkten.

Kurs von Bitcoin sinkt gestern unter 93.000 Dollar. Quelle: CoinGecko.

Dennoch steht Bitcoin seit Beginn dieses Jahres noch immer höher. Über das gesamte Jahr 2026 gemessen bleibt der Kurs einige Prozent im Plus. Laut Glassnode bewegt sich Bitcoin derzeit vor allem seitwärts. Das bedeutet, dass der Kurs keine klare Richtung wählt, aber auch nicht weiter absackt.

Anleger verkaufen weniger schnell

Laut Gracie Lin, Direktorin von OKX Singapore, zeigen die Zahlen, dass viele Verkäufe bereits stattgefunden haben. Sie bemerkt, dass Langzeithalter weniger schnell bei kleinen Anstiegen verkaufen, weil sie ihr Bitcoin halten und nicht bei jeder Preisbewegung aussteigen.

Auch bleiben große Parteien ruhig nachkaufen, wenn der Kurs fällt, wie Strategy, das letzte Woche für 1,15 Milliarden Dollar Bitcoin kaufte. Das hilft, große Schwankungen zu begrenzen und sorgt für mehr Balance im Markt.

Durch weniger Verkauf und vorsichtige Käufe bleibt der Markt stabil, ohne dass der Kurs direkt stark steigt.

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