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Der Kryptomarkt wurde in der vergangenen Woche zwischen Hoffnung und Unsicherheit hin- und hergerissen. Während erfreuliche Inflationszahlen Bitcoin (BTC) einen kurzfristigen Schub verliehen, sorgten aufgeschobene US-Gesetze für einen Dämpfer der Stimmung.
Unterdessen erlebten Ripple und die dazugehörige Kryptowährung XRP eine Woche mit überwiegend positiven Nachrichten.
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Bitcoin erholt sich nach Inflationsdaten, aber Hoffnung auf schnelle Zinssenkung schwindet
Die Woche begann optimistisch für Bitcoin. Nach der Veröffentlichung der US-Inflationszahlen, die exakt den Erwartungen entsprachen, zog der Kurs an. Der Gesamt-CPI blieb stabil bei 2,7 Prozent, was von Anlegern als positives Signal gewertet wurde.
Als Reaktion darauf stieg der Bitcoin-Kurs um etwa 3 Prozent und erreichte kurzzeitig ein Niveau von rund 94.400 US-Dollar – ein Punkt, den Analysten als entscheidend bezeichneten.
Die positive Kursreaktion war vor allem auf die Erwartung zurückzuführen, dass die US-Notenbank möglicherweise bald die Zinsen senken könnte. Doch aktuelle Daten zeigen, dass der Markt die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinssenkung durch die Fed zunehmend geringer einschätzt.
Während zuvor auf eine Zinssenkung im Frühjahr 2026 gehofft wurde, rechnen Anleger nun erst im Juni oder gar erst im September ernsthaft mit einem ersten Schritt.
Turbulente Woche für Ripple: Europäische Lizenz sorgt für Aufschwung
Ripple erhielt diese Woche eine vorläufige Lizenz in Luxemburg. Sobald diese endgültig ist, kann das Unternehmen gemäß der neuen europäischen Krypto-Gesetzgebung (MiCAR) seine Zahlungsdienste in der gesamten EU anbieten.
Die Nachricht wurde positiv aufgenommen und führte zu einem temporären Kursanstieg von rund 4 Prozent auf 2,14 US-Dollar.
XRP setzte zudem seine positive Serie von Kapitalzuflüssen bei den großen US-XRP-Fonds fort. Bereits die zehnte Woche in Folge fließt Geld in diese Fonds – ein deutliches Zeichen für das Vertrauen von Investoren in die Kryptowährung.
Allein in der vergangenen Woche flossen laut Daten von SoSoValue rund 56 Millionen US-Dollar (etwa 48 Millionen Euro) in diese Fonds. Trotz der positiven Ripple-Nachrichten beendete der XRP-Kurs die Woche mit einem Rückgang von etwa 1,5 Prozent.
Wichtiges US-Kryptogesetz ins Wanken geraten – Widerstand aus der Branche
Der Ruf nach klaren Regelungen in den USA steuerte vergangene Woche auf einen entscheidenden Moment zu, endete jedoch in einer Enttäuschung.
Eine entscheidende Diskussion über den Gesetzesentwurf „Digital Asset Market Clarity Act“ (Clarity Act), der festlegen soll, welche Behörde für die Aufsicht über den Kryptomarkt zuständig ist, wurde kurzfristig verschoben.
Das Gesetz sollte den Machtkampf zwischen den Regulierungsbehörden SEC und CFTC beenden und somit den Weg für eine breitere institutionelle Akzeptanz von Kryptowährungen ebnen.
Die Verzögerung war das Ergebnis scharfer Kritik aus der Kryptoindustrie selbst. Coinbase-CEO Brian Armstrong bezeichnete die aktuelle Fassung des Gesetzes als „schlechter als gar nichts“ – vor allem aufgrund von Bestimmungen, die Renditen auf Stablecoins einschränken könnten.
Auch andere Akteure wie OKX äußerten Bedenken, dass zu strenge Regeln Innovationen ersticken und Kapital ins Ausland treiben könnten. Die Verschiebung sorgte prompt für Unruhe am Markt; der Bitcoin-Kurs fiel vorübergehend.
Die größten Gewinner und Verlierer des Kryptomarkts
| Kryptowährung | Preis | Anstieg (7d) | Kryptowährung | Preis | Rückgang (7d) |
| Internet Computer | € 3,45 | ▲ 25,1% | POL (ex-MATIC) | € 0,1224 | ▼ 17,9% |
| Provenance Blockchain | € 0,02493 | ▲ 22,3% | Midnight | € 0,0531 | ▼ 13,0% |
| Monero | € 510,10 | ▲ 22,1% | Canton | € 0,09927 | ▼ 12,2% |
| Pump.fun | € 0,002363 | ▲ 12,6% | Bitcoin Cash | € 511,60 | ▼ 9,1% |
| Sky | € 0,05549 | ▲ 9,2% | MemeCore | € 1,33 | ▼ 8,1% |
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