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Es herrscht weiterhin extreme Angst, aber der Kryptomarkt wird jetzt vor allem von großen Investoren und Langzeitanlegern angetrieben. Während kleine Anleger ängstlich an der Seitenlinie stehen, scheinen die Whales den Moment zu nutzen, um nachzukaufen.
Kurz zusammengefasst:
- Der Fear & Greed Index für Krypto zeigt seit zwölf Tagen „extreme Angst“ an.
- Große Anleger (Wale) treiben den Markt zunehmend, während Privatanleger aussteigen.
- Bitcoin (BTC) entkoppelt sich zunehmend von Aktienmärkten wie dem amerikanischen S&P 500.
Markt in „extremer Angst“
Das Sentiment auf dem Kryptomarkt ist weiterhin trüb. Der Crypto Fear & Greed Index, ein wichtiger Maßstab für das Marktsentiment, steht bei 11. Das ist eines der niedrigsten Niveaus aller Zeiten. Der Index verharrt nun seit fast zwei Wochen auf diesem Stand.
Die Unsicherheit wird durch die weltweite Unruhe angeheizt. Anleger sind vorsichtig wegen des Konflikts im Nahen Osten und wegen zunehmender Sorgen über mögliche Zinserhöhungen in den Vereinigten Staaten statt Zinssenkungen.
Große Spieler schlagen zu
Im Hintergrund sind jedoch Anzeichen erkennbar, dass große Anleger (Wale) den Moment nutzen, um nachzukaufen. Laut Analyst CW8900 von CryptoQuant wird der Markt zunehmend von großen Akteuren angetrieben, während Privatanleger abwartend an der Seitenlinie bleiben.
Die Whale Ratio, ein Indikator für die Aktivität großer Anleger, ist auf über 60 Prozent gestiegen. Das ist das höchste Niveau seit zehn Jahren. „Privatanleger haben den Markt verlassen, während große Anleger weiter kaufen“, schreibt CW8900.

Das sei laut ihm ein bekanntes Muster. „Der Markt erreicht in der Regel einen Boden, wenn die Whale Ratio am höchsten ist“, sagt CW8900.
Bitcoin geht seinen eigenen Weg
Eine relativ neue Entwicklung ist, dass Bitcoin sich zunehmend vom Aktienmarkt zu entkoppeln scheint. Während der Kurs monatelang mit dem amerikanischen Aktienmarkt mitbewegte, schwächte sich diese Korrelation in den vergangenen Wochen ab, schreibt Blockchain-Forscher Alex Adler.

Er warnt jedoch, dass Bitcoin bislang nicht besser abschneidet als der Aktienmarkt. Die Rückgänge auf dem Kryptomarkt sind laut ihm regelmäßig größer als auf dem Aktienmarkt. Anleger sehen Bitcoin noch nicht als wirtschaftlichen sicheren Hafen, schlussfolgert Adler.
Dennoch ist eine große Verkaufswelle bisher ausgeblieben, und der Bitcoin-Kurs scheint sich trotzdem relativ gut zu behaupten.
Trendwende
Der Markt scheint derzeit also gespalten: Während Privatanleger unsicher sind, nutzen große Anleger ihre Chance. Das ist laut Analysten ein Signal, das darauf hindeuten kann, dass der Markt sich auf eine Trendwende vorbereitet.
Das ist jedoch keine Garantie, und alles kann sich schlagartig ändern, sollte sich die geopolitische Lage weiter zuspitzen.
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