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Die Diskussion um Bitcoin (BTC) hat eine neue Ebene erreicht. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos 2026 wurde die Kryptowährung nicht mehr nur als Technologie betrachtet, sondern als strategisches Element internationaler Machtpolitik.
Donald Trump erklärte dort, er wolle Bitcoin zu einem festen Bestandteil der nationalen Sicherheitspolitik machen. Besonders bemerkenswert ist seine Aussage:
„Ich tue das aus zwei Gründen: Erstens, weil es politisch klug ist. Zweitens, weil China diesen Markt ebenfalls will.“
Mit dieser Begründung positioniert sich Trump klar: Bitcoin soll als strategisches Gegengewicht zur chinesischen Digitalwährung (CBDC) dienen. Der von ihm unterstützte Clarity Act, ein Gesetzesvorhaben zur klaren Regulierung digitaler Vermögenswerte, ist dabei ein zentrales Element.
Strategische Bitcoin-Reserve und institutioneller Umschwung
Trump kündigte außerdem an, eine staatliche Bitcoin-Reserve gesetzlich verankern zu wollen – eine Maßnahme, die in der Vergangenheit kaum denkbar gewesen wäre. Auch Larry Fink, CEO von BlackRock, äußerte sich positiv über Bitcoin.
Fink gestand in Davos ein, sich in seiner früheren Ablehnung geirrt zu haben. Dass ausgerechnet sein Unternehmen den erfolgreichsten Bitcoin-ETF aller Zeiten lancierte, verleiht seiner Kehrtwende zusätzliches Gewicht.
Banken, De-Banking und Eric Trumps Kritik am Finanzsystem
Auch Eric Trump trat in Davos auf. Er sprach offen über das De-Banking seiner Familie während der Biden-Regierung. Politisch motivierte Kontoschließungen sieht er als gefährlichen Präzedenzfall. Seine Kernkritik:
„Großbanken haben ein Monopol auf unser Finanzsystem. Bitcoin bedroht dieses Monopol – deshalb der Widerstand.“
Besonders kritisierte er auch das traditionelle Bankenmodell, etwa das Einfrieren von Überweisungen über das Wochenende, um Zinsvorteile auf Kosten der Kunden zu generieren. Aus seiner Sicht ist Bitcoin eine notwendige Gegenbewegung zur politischen Instrumentalisierung des Finanzsystems.
Brian Armstrong vs. Zentralbanken: Wer versteht Bitcoin?
Ein denkwürdiger Moment in Davos: Brian Armstrong, CEO von Coinbase, stellte klar:
„Bitcoin ist ein dezentrales Protokoll – es gibt keinen Herausgeber.“
Diese Aussage löste Gelächter im Saal aus – ein deutliches Zeichen, wie wenig Verständnis für dezentrale Strukturen bei vielen Entscheidungsträgern vorhanden ist. Armstrongs Konter machte jedoch klar, dass Bitcoin in puncto Unabhängigkeit sogar über den Zentralbanken steht, die er nicht als demokratisch legitimiert betrachtet.
Europa auf Abwegen? Die Differenz zu den USA wird sichtbar
Ein weiteres Zeichen für den geopolitischen Riss war ein Zwischenfall beim Davos-Dinner von BlackRock-Chef Larry Fink. Der US-Handelsminister Howard Lutnick kritisierte offen den schwindenden Einfluss Europas – woraufhin EZB-Präsidentin Christine Lagarde den Saal demonstrativ verließ.
Der Kontrast ist klar: Während die USA Bitcoin strategisch integrieren, bleibt die EU in regulatorischer Skepsis verhaftet – trotz MiCA und ESG-Richtlinien. Ob aus wirtschaftlichem Interesse oder ideologischer Überzeugung: Die USA setzen zunehmend auf Bitcoin als geopolitisches Werkzeug, während Europa den Anschluss zu verlieren droht.
Die Aussagen aus Davos verdeutlichen: Bitcoin ist längst Teil des politischen Spiels – und wer ihn versteht, könnte die Regeln neu schreiben.
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