Gino Presti Gino Presti
21/05/2024 17:45 2 min. Lesedauer
Aktualisiert am 21/05/2024 08:00.

Krypto-Betrüger nutzte ‚Seinfeld‘-Witz, um Familie und Freunde zu betrügen

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Krypto-Betrüger nutzt

Foto: Shutterstock/Michael Mattes

Ein Mann aus New York hat mehr als 1,3 Millionen Dollar von Freunden, Nachbarn und Investoren ergaunert. Er hat sie dazu gebracht, in nicht existierende Immobilienprojekte und sogar in eine fiktive Kryptowährung zu investieren. Dabei verwendete er unter anderem den Namen eines erfundenen Unternehmens aus der amerikanischen Comedy „Seinfeld“ als Inspiration.

Wie ein Betrug aus einer Sitcom real wurde

Der Betrüger, Thomas John Sfraga, gab sich als Eigentümer und Geschäftsführer von Vandelay Contracting Corporations, Build Strong Homes LLC und anderen nicht existierenden Unternehmen aus. Der Name „Vandelay“ ist besonders auffällig, da George Costanza, eine der Hauptfiguren in der Serie Seinfeld, diesen Namen in einem Betrug verwendet, um seine Sozialleistungen zu behalten. Er gab vor, sich bei der Firma Vandelay Industries als Verkäufer für Latex beworben zu haben.

Sfraga gab sich unter dem Namen T.J. Stone als vielseitiger Unternehmer aus. Er log unter anderem über seine Erfahrungen in der Immobilienentwicklung, in der Medienarbeit, im Podcasting und in der Kryptowelt. Er trat als Moderator von Krypto-Events in New York auf und versprach seinen Opfern Renditen von 60 % innerhalb von drei Monaten. Mit diesen leeren Versprechungen konnte er große Geldsummen einnehmen.

Schuld an Krypto-Betrug gestanden

In Wirklichkeit verwendete Sfraga das erbeutete Geld für seinen eigenen Profit und um frühere Opfer und Geschäftspartner zu bezahlen. Nach Angaben der US-Staatsanwaltschaft in Brooklyn führte Sfraga seine Betrügereien zwischen 2019 und 2022 durch.

Am Donnerstag bekannte sich Sfraga vor einem Bundesgericht in Brooklyn des Betrugs und der Täuschung schuldig. Ihm drohen bis zu 20 Jahre Haft. Außerdem muss er voraussichtlich mehr als 1,3 Millionen Dollar an die Opfer zurückzahlen.

Die Verurteilung von Sfraga ist eine weitere Warnung an potenzielle Investoren, wachsam zu sein, bevor sie ein Projekt unterstützen. Sie unterstreicht die Notwendigkeit einer strengen Regulierung und Überwachung, um Betrugsfälle wie diesen zu verhindern.

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Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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