Foto: Atichat Wattanasin Stone/Shutterstock
Bitcoin hat es schwer. So fiel der Kurs der Kryptowährung gestern unter die wichtige Marke von 70.000 Dollar. Angesichts des zunehmenden Verkaufsdrucks blicken Analysten auf frühere Marktzyklen, um den nächsten Schritt einzuschätzen. Es zeigen sich sowohl besorgniserregende Kurzzeitsignale als auch hoffnungsvolle Trends für die lange Sicht.
Schreckgespenst aus 2022 taucht auf
Der Bitcoin-Kurs schwankt derzeit um 67.900 Dollar. Käufer scheinen vorerst absent zu sein, wodurch der Preis weiter unter Druck geraten könnte. Einige Analysten rechnen daher mit einem Rückgang unter 60.000 Dollar.
Analyst „Chiefy“ weist in sozialen Medien auf eine auffällige Ähnlichkeit mit dem Markt von 2022 hin. Auch damals schien Bitcoin (BTC) zunächst eine Erholung zu zeigen, was viele Käufer anzog. Diese Erholung erwies sich letztlich als Bull Trap, woraufhin der Kurs weiter auf ein neues Tief absackte.
This was a textbook Bitcoin bull trap.
We’re mirroring the 2022 bear market right now, and the next target for $BTC is $50K.
Ignore it if you want, but don’t act like I didn’t warn you. pic.twitter.com/zvSvziVbxn
— Chiefy (@0xChiefy) March 6, 2026
Didi Taihuttu sieht Todeskreuz im Chart
Auch der niederländische Bitcoiner Didi Taihuttu sieht Signale, dass der Markt noch nicht fertig mit dem Fallen ist. In seiner neuesten Analyse weist er auf ein sogenanntes 3-Day Death Cross, also ein Todeskreuz im Dreitageschart, hin. Dabei handelt es sich um ein technisches Muster, bei dem wichtige Durchschnittswerte sich kreuzen.
Historisch gesehen führte dies häufig zu Kursrückgängen von etwa 30 bis 40 Prozent. Laut Taihuttu könnte Bitcoin dadurch möglicherweise noch auf 40.000 bis 50.000 Dollar zurückfallen. Er sieht dies jedoch nicht als Grund zur Panik, sondern eher als mögliche Chance, auf niedrigeren Niveaus nachzukaufen.
Dennoch bleibt Taihuttu langfristig optimistisch gegenüber Bitcoin. Seiner Meinung nach kann die Kryptowährung gerade als Schutz gegen Inflation, Krieg und wirtschaftliche Unsicherheit dienen.
Bitcoin-Rückgänge werden immer weniger heftig
Trotz der negativen Kurzzeitsignale sehen einige Analysten eine positive Langzeittrend. So werden die Kursrückgänge von Bitcoin nach jedem großen Spitzenwert in Prozent immer kleiner.
Das lässt sich mit den Nachbeben eines Erdbebens vergleichen, die mit der Zeit immer schwächer werden. Im Jahr 2011 verlor Bitcoin noch etwa 93 Prozent seines Wertes vom Höchststand, während der Rückgang nach dem Spitzenwert von 2021 etwa 78 Prozent betrug. Krypto-Analyst „Chiefy“ stellte die größten BTC-Rückgänge der vergangenen Jahre zusammen:
| Jahr | Kursrückgang Bitcoin |
| 2011 | -93 Prozent |
| 2013 | -87 Prozent |
| 2017 | -84 Prozent |
| 2021 | -78 Prozent |
Die obigen Prozentwerte deuten darauf hin, dass der Markt langsam reifer und stabiler wird. Setzt sich dieser Trend fort, verlaufen künftige Korrekturen möglicherweise weniger extrem als in früheren Zyklen.
Warum dieses Niveau so wichtig ist
Die Marke von etwa 69.000 Dollar ist ein wichtiges psychologisches Niveau. Dies war der Spitzenwert während des Bullmarkts von 2021.
Historisch gesehen blieb Bitcoin in einem Bearmarkt nie dauerhaft unter dem Höchststand des vorherigen Zyklus. Händler beobachten daher genau, ob dieses Niveau hält.
Der Markt scheint damit an einem Scheideweg zu stehen: Setzt sich das negative Kurzzeitmuster fort, oder bleibt der stärkere Langzeittrend intakt?
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