Foto: Vadim Kulikov/Shutterstock
Die Kryptoindustrie wird erneut von einem gigantischen Betrugsfall in den USA erschüttert. Der CEO von Praetorian Group International (PGI) hat sich schuldig bekannt, einen großangelegten Betrug über ein Ponzi-System in Höhe von 170 Millionen Euro begangen zu haben.
Mehr als 90.000 Anleger weltweit fielen auf das Schneeballsystem herein. Die US-Behörden stufen den Fall als einen der größten Bitcoin-Betrugsfälle der vergangenen Jahre ein.
Bitcoin-Ponzi-System
Laut Gerichtsunterlagen täuschte der 60-jährige CEO von PGI, Ramil Ventura Palafox, Anleger jahrelang mit falschen Versprechen. Er stellte PGI als hochvolumige Bitcoin-Handelsfirma dar und lockte Investoren mit angeblichen täglichen Renditen von 0,5 bis 3 Prozent. Über eine Webseite, die wie ein seriöses Investmentportal aufgebaut war, konnten Anleger investieren.
In Wirklichkeit fanden kaum Handelsaktivitäten statt. Die vermeintlichen Gewinne wurden aus den Einzahlungen neuer Teilnehmer bezahlt – ein klassisches Ponzi-Schema.
Über 90.000 Anleger ließen sich täuschen und investierten zwischen Dezember 2019 und Oktober 2021 rund 170 Millionen Euro in PGI – darunter ca. 25 Millionen Euro in bar und 8.198 Bitcoin (BTC), die damals einen Wert von rund 145 Millionen Euro hatten.
Nach dem Zusammenbruch des Systems blieben den Opfern Verluste von mindestens 53 Millionen Euro. Währenddessen zeigte die PGI-Webseite gefälschte Gewinne, wodurch viele glaubten, ihr Geld sei sicher.
Luxusleben mit Anlegergeldern
Während Anleger ihr Geld verloren, lebte Palafox im Luxus. Er kaufte 20 Luxusautos im Wert von etwa 2,5 Millionen Euro – darunter Lamborghini, Porsche und Bentley. Außerdem investierte er Hunderttausende in Penthouses und Villen in Las Vegas und Los Angeles. Shoppingtouren bei Marken wie Gucci, Cartier, Rolex und Hermès gehörten ebenso dazu.
Zusätzlich leitete er mindestens 100 Bitcoin (damals ca. 2,8 Millionen Euro) und 675.000 Euro Bargeld an ein Familienmitglied weiter.
Strafmaß und Schuldbekenntnis
Palafox hat sich schuldig bekannt. Das endgültige Urteil wird am 3. Februar erwartet. Ihm drohen bis zu 40 Jahre Haft: 20 Jahre für elektronischen Betrug („Wire Fraud“) und weitere 20 Jahre für Geldwäsche.
In der Praxis fällt das Strafmaß meist geringer aus. Teil seines Schuldbekenntnisses ist die Zusage, zumindest die 53 Millionen Euro Verlust der Anleger zurückzuzahlen.
Der Fall zeigt erneut die Gefahren von Konstrukten, die mit unrealistisch hohen Renditen locken. Oftmals steckt entweder hochriskantes Trading oder – wie hier – schlichte Täuschung und Betrug dahinter.
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