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Die amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs knallen ins neue Jahr. In nur zwei Handelstagen von 2026 flossen bereits über 1,1 Milliarden Dollar an frischem Kapital hinein, umgerechnet fast eine Milliarde Euro. Dieser fliegende Start zeigt, dass BTC-Anleger wieder obenauf sind.
Analysten weisen auf den sogenannten Clean-Slate-Effekt hin. Zu Beginn des Jahres werfen viele Investoren ihr Portfolio neu gegen das Licht und schichten ihre Positionen um. Und dieses Mal scheint Bitcoin davon kräftig zu profitieren. Was spielt sich genau hinter den Kulissen ab?
Geld fließt wieder bei Spot-Bitcoin-ETFs hinein
Am zweiten Handelstag von 2026 allein wurden 697 Millionen Dollar an Zuflüssen bei Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnet. Dies geht aus Daten von Farside hervor. Damit ist der negative Trend der vergangenen Monate vorerst durchbrochen. Im November und Dezember verzeichneten diese Fonds noch jeweils 3,48 Milliarden und 1,09 Milliarden Dollar an Abflüssen. Dadurch geriet das Marktsentiment rund um Bitcoin unter Druck.
Das erneute Interesse kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele Anleger ihr Risiko-Exposure neu bewerten. In 2025 hielten ETFs und große Investoren den Bitcoin-Kurs in Bewegung. Nun, da erneut Milliarden in Richtung der Fonds fließen, denken Analysten, dass institutionelle Akteure wieder bereitstehen, um zuzuschlagen.
Neben Bitcoin verzeichneten auch andere Krypto-ETFs positive Zahlen. Spot-Ether-ETFs notierten zwei Tage in Folge Zuflüsse, mit 168 Millionen am ersten Handelstag des Jahres. Auch Solana-ETFs sind beliebt und haben mittlerweile zwanzig aufeinanderfolgende Tage mit Nettozuflüssen hinter sich, wenn auch mit kleineren Beträgen.
Was ist die Ursache?
Matrixport weist in seiner Analyse auf den Clean-Slate-Effekt des neuen Jahres hin. Möglicherweise spielt er eine Rolle. Das Unternehmen erklärt auf X, was er genau bedeutet und welchen Effekt er möglicherweise auf den Kryptomarkt hat:
📊Today’s #Matrixport Daily Chart – January 5, 2026⬇️
The Clean-Slate Effect: Why 2026 Could Start on Stronger Footing#Matrixport #Bitcoin #BTC #Ethereum #ETH #Crypto #Derivatives #Futures #OpenInterest #Deleveraging #MarketStructure pic.twitter.com/A9h41rYQuA
— Matrixport Official (@Matrixport_EN) January 5, 2026
Seit der Marktkorrektur im Oktober sind laut der Plattform etwa 30 Milliarden Dollar an geliehenem Geld aus Bitcoin- und Ether-Futures verschwunden. Dadurch ist der Markt weniger kopflastig und heftige Spekulation wurde größtenteils weggewischt. Matrixport schreibt auf Social Media unter anderem:
„Während wir 2026 beginnen, ist die Positionierung viel leichter, sind überfüllte Trades verschwunden und haben Bitcoin und andere Kryptowährungen wieder Raum, um ihrem natürlichen Kurs zu folgen.“
Gegenstimme
Gleichzeitig ist das Sentiment nicht nur positiv. Daten des Unternehmens Nansen zeigen, dass sogenannte Smart-Money-Trader sehr aktiv sind. Dies sind große und erfahrene Händler, die derzeit vor allem auf einen Rückgang des Bitcoin-Kurses setzen. Diese Anleger halten Netto-Short-Positionen im Wert von 108 Millionen Dollar.
Bei Ether und XRP gibt es hingegen erhebliche Long-Positionen. Dies weist auf hohe Erwartungen für diese Kryptowährungen auf kurze Sicht hin.
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