Amal Bell Amal Bell
3 min. Lesedauer

KI-Schulden von Big Tech gefährden Bitcoin

Bitcoin-BTC
icon-bitcoin
Bitcoin Nachri…
KI-Schulden von Big Tech gefährden Bitcoin

Foto: Dean Drobot/Shutterstock

Die größten Tech-Konzerne der Welt stehen kurz davor, den US-Anleihenmarkt zu dominieren.

Laut dem Vermögensverwalter Apollo Global Management werden im Jahr 2030 die Hälfte der zehn größten Kreditnehmer am US-Markt für Investment-Grade-Anleihen sogenannte Hyperscaler sein – Unternehmen wie Alphabet, Amazon, Microsoft, Meta und Oracle.

Damit wird der Kreditmarkt zunehmend abhängig vom Erfolg künstlicher Intelligenz an den Aktienmärkten – und das macht auch Bitcoin (BTC) verwundbar.

Krypto-Crash: Bitcoin fällt, Milliarden verloren, Angst regiert
Krypto-Crash: Bitcoin fällt, Milliarden verloren, Angst regiert

KI als makroökonomischer Megatrend

Diese Verschiebung ist bemerkenswert. Über Jahre hinweg waren vor allem Banken und Telekommunikationsunternehmen die größten Emittenten sicherer Unternehmensanleihen.

Das bot Anleiheinvestoren einen gewissen Schutz gegenüber Turbulenzen am Aktienmarkt. Doch das ändert sich jetzt – denn ein immer größerer Teil des Kreditmarktes hängt direkt mit einem einzigen Thema zusammen: Künstliche Intelligenz (KI).

Die Hyperscaler investieren hunderte Milliarden Dollar in Rechenzentren, Chips und Energieinfrastruktur, um ihre KI-Ambitionen zu verwirklichen.

Morgan Stanley schätzt, dass diese Unternehmen und verwandte Sektoren im Jahr 2026 rund 400 Milliarden US-Dollar am US-Markt für hochqualitative Unternehmensanleihen (High-Grade Bonds) aufnehmen werden.

Zum Vergleich: Im Jahr 2024 waren es lediglich 44 Milliarden Dollar.

KI-Investitionen sollen bis 2026 auf 400 Milliarden USD steigen. Quelle: Financial Times

Konzentrationsrisiko nimmt zu

Laut Analysten entsteht dadurch ein Konzentrationsrisiko. Was auf dem Papier wie ein breit gestreutes Anleihenportfolio aussieht, erweist sich in der Praxis zunehmend als eine einzige Wette auf den Erfolg von KI.

Bleiben die Erträge aus diesen Investitionen hinter den enormen Ausgaben zurück, könnten nicht nur Aktienmärkte, sondern auch der Kreditmarkt unter Druck geraten.

Dieses Risiko ist nicht nur theoretisch: Die Kreditaufschläge von Oracle stiegen im vergangenen Jahr deutlich an, nachdem das Unternehmen eine große Anleiheemission durchgeführt hatte – ein Zeichen dafür, dass Investoren bei rasant wachsender Verschuldung eine höhere Risikoprämie verlangen.

US-Beschäftigungswachstum schrumpft laut diesem Analysten
US-Beschäftigungswachstum schrumpft laut diesem Analysten

Antrieb der Hausse

KI ist in den vergangenen Jahren zu einem der zentralen Treiber des Bullenmarkts bei risikobehafteten Anlagen geworden. Nicht nur Technologiewerte profitieren davon, sondern auch Sektoren wie Halbleiter, Energie, Industrie und Infrastruktur.

Das Versprechen von Produktivitätswachstum und neuen Geschäftsmodellen hat weltweit Kapital in Richtung Risikoanlagen gelenkt.

Doch diese Dynamik funktioniert auch in die entgegengesetzte Richtung.

Sollte das Vertrauen in KI kurzfristig erodieren – etwa durch enttäuschende Gewinne, strengere Regulierung oder konjunkturelle Rückschläge – könnte das eine umfassende Neubewertung risikoreicher Anlagen auslösen.

Gefahr für Bitcoin

Diese Verwundbarkeit betrifft nicht nur Aktien und Anleihen – auch der Bitcoin-Kurs ist potenziell gefährdet. Obwohl Bitcoin oft als Alternative zum traditionellen Finanzsystem dargestellt wird, folgt der Kurs in der Praxis stark dem allgemeinen Risikoappetit an den Märkten.

In den vergangenen Jahren profitierte Bitcoin von denselben Faktoren wie KI-Aktien: üppige Liquidität, Optimismus gegenüber technologischer Innovation und hohe Risikobereitschaft der Anleger.

Sollte dieser Optimismus schwinden, könnte auch Bitcoin unter Druck geraten – insbesondere kurzfristig. Mit anderen Worten: Ein Vertrauensverlust in die KI-Erzählung könnte eine Kettenreaktion auslösen.

Zuerst Technologiewerte, dann der Kreditmarkt, danach der gesamte Bereich risikobehafteter Anlagen. Bitcoin ist dabei keine Ausnahme, sondern Teil desselben Risikoökosystems.

Tipp: 10 € gratis Krypto bei Bitvavo

Ob XRP, Solana oder PEPE – Altcoins kommen wieder in Bewegung. Die stark wachsende europäische Kryptobörse Bitvavo ermöglicht dir einen einfachen Einstieg: Neue Nutzer erhalten 10 € Gratis-Krypto und handeln gebührenfrei bis 10.000 €.

Registriere dich noch heute und erhalte sofort 10 € Krypto deiner Wahl. Die Anmeldung ist kostenlos und in einer Minute erledigt.

👀 Ansehen & sichern
Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

Gerade eingetroffen
Trending
Krypto-Crash: Bitcoin fällt, Milliarden verloren, Angst regiert
Krypto-Crash: Bitcoin fällt, Milliarden verloren, Angst regiert
  • 25/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Eine neue Kryptowährung auf Bitvavo schießt um 300 % in die Höhe
Eine neue Kryptowährung auf Bitvavo schießt um 300 % in die Höhe
  • 22/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Seltenes Signal bei Cardano – Zuvor folgten 175 % Kursplus
Seltenes Signal bei Cardano – Zuvor folgten 175 % Kursplus
  • 20/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Este gestor financiero ve a Bitcoin llegando a $1 millón
Vermögensverwalter prognostiziert: Ein Bitcoin wird 1 Million Dollar wert
  • 23/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Japan schlägt Alarm bei Bitcoin – Banken reagieren umgehend
Japan schlägt Alarm bei Bitcoin – Banken reagieren umgehend
  • 21/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer

Trending Bitcoin Nachrichten

Krypto-Crash: Bitcoin fällt, Milliarden verloren, Angst regiert
Krypto-Crash: Bitcoin fällt, Milliarden verloren, Angst regiert
  • 25/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Este gestor financiero ve a Bitcoin llegando a $1 millón
Vermögensverwalter prognostiziert: Ein Bitcoin wird 1 Million Dollar wert
  • 23/01/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Japan schlägt Alarm bei Bitcoin – Banken reagieren umgehend
Japan schlägt Alarm bei Bitcoin – Banken reagieren umgehend
  • 21/01/2026
  • 3 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis