Gino Presti Gino Presti
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Jeder weiß, dass es eine Blase ist – aber wann platzt sie?

Bitcoin-BTC
Die Nvidia-Blase kann jeden Moment platzen

Foto: Below the Sky/Shutterstock

Jeder weiß, dass wir mitten in einer Blase stecken. Und trotzdem geht die Party weiter. Bloomberg fasste es perfekt zusammen in einem Schema über das, was inzwischen die Ouroboros-Blase der amerikanischen Tech-Branche genannt wird, ein Teufelskreis, der sich selbst immer weiter nährt. Auch der Bitcoin-Kurs profitiert vorerst von dieser Dynamik.

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Die KI-Blase laut Bloomberg

Das Aufblasen der KI-Blase laut Bloomberg. Quelle: Bloomberg

Wie funktioniert das Aufblasen dieser Blase?

  1. Nvidia (NVDA) verkauft fortschrittliche KI-Chips und erhält gigantische Cashflows vom Rest der Magnificent 7 (Apple, Microsoft, Google, Amazon, Meta, Tesla und Nvidia selbst).
  2. Dieselben MAG7 und andere Big-Tech-Spieler investieren dieses Geld in KI-Projekte und Forschung & Entwicklung bei AMD, Intel, OpenAI und zahllosen KI-Startups.
  3. All diese Parteien kaufen erneut Hardware und Dienstleistungen bei Nvidia → noch mehr Umsatz und Gewinnwachstum für NVDA.
  4. Höhere Gewinne übersetzen sich in steigende Börsenkurse → Tech wird schwerer im MSCI World-Index.
  5. Passive Anleger weltweit (ETFs, Pensionsfonds) müssen automatisch zusätzlich amerikanische Tech-Aktien kaufen → struktureller Kaufdruck.
  6. Die reichsten Amerikaner profitieren von ihren Tech-Positionen → ihr Vermögen wächst explosiv.
  7. Dieses zusätzliche Vermögen wird wieder ausgegeben und investiert → mehr Nachfrage nach KI, Luxus und Technologie.
  8. Der Zyklus beginnt von vorne → wodurch die Blase sich selbst weiter aufbläst.

Es ist ein Paradebeispiel für Reflexivität: höhere Kurse führen zu höheren Investitionen, die wiederum zu höheren Kursen führen. Jeder sieht es, aber niemand will aussteigen, solange die Musik spielt.

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Die Gretchenfrage: wann platzt die Blase?

Dass die aktuelle Rally blasenhafte Züge hat, ist schwer zu leugnen. Die echte Frage ist: wann hört das auf?

Zwei mögliche Auslöser stechen heraus:

1. Inflation und Zinsen
Alle großen Volkswirtschaften betreiben prozyklische Politik: Haushaltsdefizite werden aufgebläht, Konjunkturpakete fliegen uns um die Ohren, und Zentralbanken scheinen weniger streng auf ihr Inflationsziel zu achten. Solange Geld billig bleibt, kann die Blase weiterwachsen. Aber kommt ein Moment, an dem die Zinsen erneut steigen müssen, um Inflation zu bekämpfen? Dann kann dieses Kartenhaus schnell zusammenbrechen.

2. Rückläufige KI-Investitionen
Im Moment wird jedes KI-Startup noch mit Milliarden überschüttet, und Unternehmen gehen immer mehr Risiken ein. Aber sobald die Renditen enttäuschen und klar wird, dass nicht jedes KI-Projekt profitabel ist, kann das Sentiment schnell umschlagen. Schwieriger Kapital aufzutreiben bedeutet eine Kettenreaktion: weniger Wachstum, niedrigere Kurse, weniger Konsum.

Warum das für Bitcoin wichtig ist

Für Bitcoin und andere Kryptos ist diese Tech-Blase alles andere als irrelevant. Ein großer Teil der Liquidität, die in Bitcoin und Krypto fließt, wird von denselben Faktoren getrieben: niedrige Zinsen, reichliche Kapitalströme und Hunger nach Rendite.

  • Sobald die Blase platzt, kann auch Krypto einen Schlag durch Risk-off-Sentiment bekommen.
  • Gleichzeitig kann strukturell höhere Inflation die Nachfrage nach knappen Assets wie Bitcoin und Gold gerade verstärken.

Mit anderen Worten: die Tech-Blase und der Kryptomarkt sind zwei Seiten derselben Medaille.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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