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Die Kryptokurse erlebten gestern einen deutlichen Absturz – und viele Händler scheinen aufgeschreckt worden zu sein. Der Volatilitätsindex von Bitcoin (BTC) ist so stark gestiegen wie seit Wochen nicht mehr.
Das deutet darauf hin, dass sich Händler auf drastische Kursbewegungen vorbereiten.
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Bitcoins Volatilitätsindex schnellt nach oben
Bitcoin hat einen turbulenten Tag hinter sich. Gestern fiel der Kurs innerhalb eines Tages um fünf Prozent. Gleichzeitig schoss der Volatilitätsindex von Deribit stark in die Höhe. Während der Wert gestern noch bei 38 lag, stieg er zwischenzeitlich auf über 45.
Zum Zeitpunkt des Schreibens steht der Index bei 44.

Der Volatilitätsindex von Deribit zeigt die erwartete Preisbewegung von Bitcoin für die kommenden 30 Tage an.
Die Berechnung basiert auf Daten aus dem Derivatemarkt – dort handeln Investoren nicht direkt mit Kryptowährungen, sondern mit speziellen Kontrakten, die auf künftige Preisbewegungen spekulieren, wie etwa Optionsverträge.
Was bedeutet das für Bitcoin?
Der starke Anstieg des Volatilitätsindex zeigt, dass sich das Verhalten der Derivatehändler geändert hat. Viele sichern sich ab und versuchen, ihre Risiken zu begrenzen.
Der Index steigt, wenn die Preise für Optionskontrakte zunehmen. Das passiert dann, wenn die Nachfrage nach Optionen steigt – zum Beispiel, weil Händler Absicherungen gegen mögliche Kursschwankungen kaufen oder bewusst auf Volatilität spekulieren.
Daten von Coinglass bestätigen, dass der Derivatemarkt aktuell gespalten ist: Bitcoin-Optionen sind fast ausgeglichen, was bedeutet, dass ähnlich viel Kapital auf steigende wie auf fallende Kurse gesetzt wird.
Das deutet darauf hin, dass Händler unsicher über die künftige Entwicklung sind – oder dass sie mit heftigeren Schwankungen rechnen.
Volatilität bislang noch im Rahmen
Das letzte Mal, dass der Volatilitätsindex so schnell anstieg wie jetzt, war im November 2025. Das bedeutet jedoch nicht, dass der aktuelle Stand besonders hoch ist – im November erreichte der Index sogar einen Wert von 60.
Seitdem befand sich der Index in einem Abwärtstrend.
Zudem bedeutet ein hoher Volatilitätsindex nicht automatisch, dass es zu extremen Preisschwankungen kommt. In den Wochen rund um den Höchststand im November bewegte sich der Bitcoin-Kurs innerhalb einer engen Spanne – mit insgesamt geringer Volatilität.
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