Gino Presti Gino Presti
10/05/2024 14:12 2 min. Lesedauer
Aktualisiert am 10/05/2024 09:08.

Gut für Bitcoin? ‚Es werden Banken zusammenbrechen‘ – Der Zinssatz muss sinken

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Bitcoin Nachri…
Wirtschaftliche Bedingungen werden günstiger für Bitcoin

Foto: Shaun Jeffers/Shutterstock

Peter Schiff, ein sogenannter Goldbug und vielleicht der größte Bitcoin-Kritiker der Welt, behauptet, dass die US-Notenbank wenig Zeit hat, die Zinssätze zu senken. Wenn sie die Zinsen nicht sehr schnell senken, ist es seiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit, bis wir mit einer neuen Bankenkrise konfrontiert werden.

Er stützt sich dabei auf einen neuen Bericht der Klaros Group, demzufolge hunderte US-amerikanische Banken dieses Jahr untergehen könnten.

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Blutbad für die amerikanische Wirtschaft in Sicht?

In dem Bericht schreibt die Klaros Group, dass dies vor allem eine Gefahr für Einzelpersonen und Gemeinden ist, aber nicht so sehr für die Wirtschaft als Ganzes. „Eine Reihe von Bankenpleiten kann sich jedoch schnell zu einem größeren Blutbad ausweiten, vor allem in einer Wirtschaft mit hoher Inflation und niedrigen Zinsen„, so Peter Schiff.

Vor allem Banken mit weniger als 10 Milliarden Dollar Aktiva stünden derzeit unter Druck, ebenso wie eine Handvoll größerer Regionalbanken.

Das Problem sei, dass die Inflation für die US-Notenbank zu hoch sei, um die Zinsen zu senken, was vor allem Banken mit Engagements im gewerblichen Immobiliensektor in Schwierigkeiten bringen könnte.

Schiff spricht von einem „Dominoeffekt“ kleinerer Bankenpleiten, der zu größeren führen und in einer Immobilienkrise münden könnte. Viele kleinere Banken seien derzeit „Geiseln“ der hohen Zinsen der US-Notenbank.

Möglicherweise positiv für Bitcoin (BTC)

Auch Jerome Powell, der Vorsitzende der US-amerikanischen Zentralbank, sieht diese Probleme für die kleineren Banken. „Es werden Banken zusammenbrechen, aber ich denke, es ist handhabbar. Das ist das Wort, das ich verwenden würde“, so Powell.

Mit anderen Worten: Es wird Bankenzusammenbrüche geben, aber das wird laut Powell nicht ausreichen, um eine größere Krise auszulösen.

Peter Schiff sieht die US-Notenbank in einem schwierigen Dilemma. Einerseits müssen die Zinsen erhöht werden, um die Inflation einzudämmen, während andererseits die Banken niedrigere Zinsen fordern.

Für den Bitcoin-Kurs muss eine Bankenkrise kein Drama sein. Im März 2023 führte eine ähnliche Entwicklung zu einem deutlichen Kursanstieg der digitalen Währung.

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Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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