Großer Bitcoin-Käufer deutet neue Pläne nach Kauf von 1,15 Milliarden Euro an

2 Min. Lesedauer
19. Jan. 2026, 08:27

Strategy, das Unternehmen von Michael Saylor, kaufte kürzlich für 1,15 Milliarden Euro Bitcoin. Kurz danach ließ Saylor über soziale Medien wissen, dass möglicherweise weitere Käufe folgen.

Strategy kauft erneut große Menge Bitcoin

Strategy kaufte letzte Woche für etwa 1,15 Milliarden Euro Bitcoin. Durch diesen Kauf wurde die Bitcoin-Reserve weiter vergrößert. Das Unternehmen gehört seit Jahren zu den größten Bitcoin-Besitzern unter börsennotierten Unternehmen.

Michael Saylor ist der Gründer und Vorsitzende von Strategy. Er setzt seit Jahren stark auf Bitcoin. Das Unternehmen hält einen großen Teil seines Geldes in Bitcoin und baut diese Position weiter aus. Auch dieser Kauf passt dazu.

Michael Saylor deutet neuen Schritt an

Nach dem aktuellen Kauf veröffentlichte Michael Saylor eine Nachricht in sozialen Medien. Dabei teilte er eine Grafik mit früheren Zeitpunkten, an denen Strategy Bitcoin kaufte. Bei diesem Bild schrieb er nur die Worte „Bigger Orange", ohne weitere Erklärung.

Saylor nutzt soziale Medien häufiger auf diese Weise. In der Vergangenheit folgte nach solchen Nachrichten oft ein weiterer Kauf von Bitcoin durch Strategy. Auch jetzt sehen viele Follower dies als Zeichen dafür, dass erneut ein Kauf kommen kann.

Bitcoin-Reserve wächst weiter

Strategy besitzt inzwischen mehr als 687.000 Bitcoin. Das Unternehmen baute diesen Vorrat in den vergangenen Jahren schrittweise auf. Durch den aktuellen Anstieg des Bitcoin-Kurses ist der Gesamtwert dieser Reserve auf fast 60 Milliarden Euro gestiegen.

Aktienkurs Strategy (MSTR) unter Druck nach starkem Rückgang über sechs Monate.
Quelle: Yahoo Finance

Gleichzeitig hat Strategy auch mit weniger positiven Entwicklungen zu tun. Der Aktienkurs des Unternehmens ist im vergangenen Jahr deutlich gefallen. Um neue Bitcoin-Käufe tätigen zu können, beschaffte das Unternehmen früher Geld über Kredite.

Michael Saylor sagt, dass Strategy dies berücksichtigt, weil das Unternehmen viel Geld in Bitcoin investiert hat. Auch können Kredite schwieriger zurückgezahlt werden, wenn der Markt schwächelt und der Bitcoin-Kurs fällt.

Laut Michael Saylor erwartet Strategy keine Probleme mit dieser Vorgehensweise. Das Unternehmen will vermeiden, dass es Bitcoin zu einem Zeitpunkt verkaufen muss, an dem der Bitcoin-Kurs niedrig steht.

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