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Der Kryptomarkt steckt in diesem Monat kräftig in der Ecke, in der die Schläge fallen.
Das ist an sich nicht überraschend, doch was auffälllt, es sind nicht die professionellen Krypto-Trader, die den Rückgang verursachen.
Laut einem Analysten von JPMorgan kommt der größte Teil des Verkaufsdrucks vielmehr von gewöhnlichen Privatanlegern.
Diese steigen massenhaft aus Spot-Bitcoin(BTC)- und Ethereum(ETH)-Börsenfonds aus, während sie gleichzeitig Rekordsummen in Aktienfonds investieren.
Das macht diese Korrektur anders als die bisherigen Verkaufswellen in diesem Jahr.
Privatanleger ziehen Milliarden aus Börsenfonds ab
JPMorgan-Analyst Nikolaos Panigirtzoglou berichtet, dass im November bereits rund 3,5 Milliarden Euro aus Spot-Bitcoin– und Ethereum-Exchange-Traded Funds (ETFs) abgezogen wurden.
Das ist mehr als der Abfluss im Februar, als das vorherige Rekordniveau erreicht wurde.
Durch diesen Verkaufsdruck fiel Bitcoin unter 94.000 Dollar – ein Niveau, das Panigirtzoglou als eine Art „Boden“ betrachtet, da es ungefähr den geschätzten Produktionskosten der Miner entspricht.
Früher in diesem Jahr sah das Bild ganz anders aus. Im Oktober waren es vor allem erfahrene Trader, die über Futures-Positionen ihr Risiko reduzierten, wodurch der Markt stark fiel.
Laut der Bank ist dieser Prozess inzwischen weitgehend gestoppt. Panigirtzoglou schreibt dazu:
„Der Verkaufsdruck kommt diesmal vor allem von Nicht-Krypto-Investoren, insbesondere von Privatanlegern, die über Spot-Bitcoin- und Ethereum-ETFs in den Markt einsteigen.“
Gleichzeitig zeigt sich, dass dieselben Anleger weiterhin begeistert von Aktien sind. Allein in diesem Monat wurden bereits über 83 Milliarden Euro in Equity-ETFs investiert.
Sollte dieses Tempo anhalten, könnte der November bei rund 138 Milliarden Euro enden – vergleichbar mit den besten Monaten dieses Jahres.
Krypto und Aktien verhalten sich unterschiedlich
Der große Unterschied im Verhalten ist nicht neu. Schon im Februar und März verkauften Privatanleger ihre Krypto-ETFs, während sie gleichzeitig kräftig Aktien kauften.
Viele Retail-Investoren scheinen Krypto also tatsächlich als eine eigene Kategorie zu betrachten – losgelöst von ihrer allgemeinen Risikobereitschaft.
Die JPMorgan-Analysten betonen daher, dass diese Bewegung kein Signal dafür ist, dass Anleger Risiken im Allgemeinen meiden.
Aktien werden schließlich weiterhin massiv gekauft, auch in den Europa investieren die Menschen im Durchschnitt immer mehr.
Dennoch bleibt die breitere Beziehung zwischen Krypto und den Börsen bestehen. Besonders die Verbindung zu kleineren US-Tech-Aktien ist stark.
Diese bewegen sich oft fast eins zu eins mit den größeren Kryptowährungen. Allerdings hat sich eines geändert.
Die spekulativste Gruppe von Retail-Händlern ist in den vergangenen Wochen ruhiger geworden. Dabei handelt es sich um Menschen, die stark in kurzfristige Call-Optionen oder hypegetriebene Aktien investieren.
Es scheint vor allem eine Verschnaufpause nach einer sehr aktiven Phase im Oktober zu sein – weniger ein echter Trendbruch.
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