Größter Vermögensverwalter: Bitcoin kein Kriminalgeld mehr

3 Min. Lesedauer
04. Dez. 2025, 14:37

Larry Fink, der CEO von BlackRock, dem weltweit größten Vermögensverwalter, hat eine bemerkenswerte Kursänderung in seiner Sicht auf Bitcoin (BTC) bestätigt.

Während des DealBook Summit der New York Times sprach er über seinen „großen Umschwung“ in Bezug auf die Kryptowährung, die er einst als ein Instrument für Kriminelle bezeichnete.

Kurz zusammengefasst

  • Der CEO des weltweit größten Vermögensverwalters BlackRock, Larry Fink, hat seine Sicht auf Bitcoin deutlich geändert.

  • Während er es früher ein „Instrument zur Geldwäsche“ nannte, verwaltet sein Unternehmen nun einen Bitcoin-Fonds mit einem Wert von mehreren Dutzend Milliarden Dollar.

  • Fink warnt weiterhin, dass Bitcoin eine sehr volatile und riskante Anlage sei, insbesondere für kurzfristigen Handel.

Von Skepsis zum Milliardenfonds

Während des DealBook Summit der New York Times am Mittwoch räumte Fink seine veränderte Haltung ein.

Im Gespräch mit Journalist Andrew Ross Sorkin bezeichnete er seinen Umschwung als „ein sehr auffälliges öffentliches Beispiel“ dafür, wie sich sein Denkprozess entwickelt.

Diese Haltung steht in starkem Kontrast zu seinen Aussagen im Oktober 2017. Damals meinte Fink, Bitcoin zeige vor allem „wie groß die Nachfrage nach Geldwäsche in der Welt ist“.

Anfang 2024 erhielt BlackRock nach Genehmigung durch die US-Aufsichtsbehörde SEC grünes Licht für einen eigenen Bitcoin-Fonds.

Dieser Fonds, der iShares Bitcoin Trust (IBIT), entwickelte sich zu einem der größten weltweit mit einem verwalteten Vermögen von derzeit über 62 Milliarden Euro.

Ein sogenannter ETF (Exchange Traded Fund) ist ein Anlageprodukt, das den Kurs eines zugrunde liegenden Vermögenswertes abbildet – in diesem Fall Bitcoin.

Er ermöglicht es Anlegern, über ein reguläres Wertpapierdepot in Bitcoin zu investieren, ohne die digitale Münze selbst kaufen und sichern zu müssen. BlackRock bietet seinen Kunden also ein solches Produkt an.

Risiken und Volatilität bleiben

Trotz des Erfolgs des Fonds bleibt Fink vorsichtig. Er beschreibt Bitcoin nun als ein „Angst-Asset“, eine Art digitale Zuflucht in Zeiten geopolitischer Unsicherheit. Gleichzeitig betont er die Risiken der Kryptowährung.

„Wenn man es zum Handel kauft, ist es ein sehr volatiler Vermögenswert“, so Fink.

Er fügte hinzu, dass erfolgreiches Handeln gutes Timing erfordere – etwas, „worin die meisten Menschen nicht gut sind.“

Trotz dieser Vorsicht ist es eine Tatsache, dass Bitcoin dem Unternehmen großen Erfolg gebracht hat. Kürzlich wurde berichtet, dass es sogar ein Rekordquartal verzeichnete.

Die veränderte Sichtweise einer der mächtigsten Figuren der Finanzwelt ist dennoch eine gute Nachricht für Bitcoin. Sie zeigt, dass der König der Kryptowährungen nun endgültig im Mainstream angekommen ist.

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